Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wenn sich Weiterbildung lohnt

20.03.2012
Berufsbegleitendes Diplomstudium Logistikmanagement der Universität St. Gallen erneut auf höchstem Niveau der »European Logistics Association« (ELA) zertifiziert

In den modernen Volkswirtschaften hat sich der Bereich Logistik zu einem zentralen ökonomischen Erfolgsfaktor entwickelt. Als Bindeglied zwischen Angebot und Nachfrage müssen Logistikexperten intelligent und flexibel auf die dynamischen Entwicklungen der Märkte reagieren können.

Um die damit einhergehenden steigenden Qualitätsanforderungen zu erfüllen, bietet der Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML das Diplomstudium Logistikmanagement an.

Die herausragende Qualität dieses Weiterbildungsstudienganges wurde jetzt erneut mit dem »Strategic Level« der »European Logistics Association« (ELA) zertifiziert. Eine moderne und effi ziente Logistik trägt heutzutage nachweislich zum Unternehmenserfolg in vernetzten Supply Chains bei. Deswegen wird eine hochwertige und professionelle Weiterbildung für Führungskräfte in diesem Bereich immer wichtiger, um flexibel und kompetent auf die rasanten Veränderungen im Wirtschaftsgeschehen reagieren zu können.

Genau dort knüpft das berufsbegleitende Diplomstudium Logistikmanagement an, das der Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen in Kooperation mit dem Fraunhofer IML unter dem Dach der Fraunhofer Academy anbietet. Nach bereits vier erfolgreichen Durchläufen wurde die Exzellenz dieses Studienganges nun wieder durch das »Swiss National Certifi cation Board« auf dem höchsten Ausbildungslevel der »European Logistics Association« (ELA) anerkannt.

Das Diplomstudium Logistikmanagement umfasst insgesamt zwölf individuelle Fachmodule. Die Inhalte befassen sich mit allen relevanten Bereichen der modernen Logistik und des Supply Chain Managements, unter anderem mit »Strategie und Führung«, »Management von Supply Chains«, »Verkehrsmanagement« sowie »Logistik-IT« und »Demand Management«.

Jedes dieser Module wird von einem ausgewiesenen Experten aus der Wissenschaft geleitet, die von führenden Fachexperten aus der Praxis unterstützt werden. Der Fokus in der Lehre liegt damit auch auf der Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Management- und ingenieurwissenschaftlichen Technologiekompetenzen. Den Abschluss bildet eine Studienreise nach Shanghai, wo die Studierenden in Exkursionen und Expertenvorträgen eine interkulturelle Sichtweise auf Logistikprozesse erfahren können.

An diesem Weiterbildungsprogramm können auch Interessierte teilnehmen, die keinen ersten akademischen Abschluss besitzen. Denn für diesen Studiengang ist Berufs- und Führungserfahrung das entscheidende Auswahlkriterium. Um die Flexibilität zusätzlich zu erhöhen kann das Studium wahlweise in einer Langzeitvariante von 23 Monaten oder einer Kurzzeitvariante von elf Monaten durchlaufen werden. Der Präsenzzeitraum beträgt in beiden Fällen insgesamt 38 Tage und verteilt sich auf elf dreitägige Module und die fünftägige Studienreise.

Nach erfolgreichem Abschluss wird den Studierenden das »Executive Diploma HSG in Logistics Management der Universität St. Gallen« (DAS) und das »EMlog – European Master Logistican at the Strategic Level« der »European Logistics Association« (ELA) verliehen. Dieses Diplomstudium zeichnet sich auch durch die Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen und dem Fraunhofer IML in Dortmund aus. Der Lehrstuhl für Logistikmanagement fördert die Teilnehmer unter anderem in den Bereichen »Logistik« und »Supply Chain Management«.

Als die größte Forschungseinheit im Logistik-Bereich in Europa bietet das Fraunhofer IML umfangreichen Einblick in Bereiche wie »Intralogistik« und »Logistik-IT«. Durch die langjährigen Kompetenzen dieser beiden Einrichtungen kann das hohe Niveau des Weiterbildungsangebots weiterhin garantiert werden.

Der Anmeldeschluss für den nächsten Jahrgang ist der 13. April 2012. Nach Registrierung wird das Diplomstudium dann am 11. Juni 2012 beginnen.

Fraunhofer Academy

Die Fraunhofer Academy ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft für externe Weiterbildung. Sie bietet Fach- und Führungskräften exzellente Studiengänge, Zertifi katskurse und Seminare auf Basis der Forschungstätigkeiten der Fraunhofer-Institute in Kooperation mit ausgewählten und renommierten Partneruniversitäten und Partnerhochschulen.

Fraunhofer-Gesellschaft

Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland derzeit mehr als 80 Forschungseinrichtungen, davon 60 Institute. Mehr als 20 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von 1,8 Milliarden Euro.

Ingrid Breitenberger | factum
Weitere Informationen:
http://www.academy.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Klassenzimmer der Zukunft - DFKI & TUK eröffnen neues Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
03.05.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Kosmische Ravioli und Spätzle

22.05.2018 | Physik Astronomie

Licht zur Herstellung energiereicher Chemikalien nutzen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics