Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unterricht über das Internet

26.01.2010
Start des Projekts "Virtuelle MINT- Leistungskurse" mit Schülern des Pritzwalker Goethe-Gymnasiums

Mit einer ersten Unterrichtseinheit hat heute die praktische Phase des Projekts "Virtuelle MINT-Leistungskurse" (vMK) begonnen. Prof. Dr. Mündemann, Dekan des Fachbereichs Informatik und Medien sowie Online-Beauftragter der Fachhochschule Brandenburg (FHB), unterrichtete von Brandenburg an der Havel aus Schülerinnen und Schüler am Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium in Pritzwalk (betreut von ihrem Informatik-Fachlehrer Olaf Eisele) mit Hilfe des virtuellen Seminarraums ilinc 10 und der internetbasierten Lernplattform Moodle. Thema des ersten virtuellen Unterrichts im Fach Informatik waren "Petrinetze".

Die vMK sind Teil des MINT- Konzepts der FHB. MINT steht für "Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik" und damit für die Fächer, in denen gut ausgebildete Fachkräfte schon jetzt und in Zukunft voraussichtlich noch stärker gesucht werden. In manchen Regionen Brandenburgs aber können viele Schüler (insbesondere in der Abiturstufe) die von ihnen gewünschten Leistungskurse nicht mehr belegen, weil die Mindestzahl von Anmeldungen für diese Kurse je Schule nicht erreicht wird. Hier soll das Konzept "Virtuelle MINT- Leistungskurse" die Schulen in die Lage versetzen, unter Zuhilfenahme von Angeboten netzbasierten Lehrens und Lernens als Anreicherung und Ergänzung zum konventionellen Lehren und Lernen, Kurse auch bei geringen Anmeldezahlen in einem Verbund mehrerer Schulen durchzuführen.

Das Projekt vMK holt die Schüler/innen in denjenigen (onlinebasierten) Kommunikationsformaten ab, die heutzutage nicht nur das Hauptinstrument bei jeglicher Form der Informationssuche, sondern auch eine wesentliche Plattform für die Freizeitgestaltung (z. B. Facebook, SchülerVZ, Chatrooms, Spiele) darstellen. Onlinebasierte Unterrichtsformen an Schulen können daher auch dazu beitragen, das Interesse für MINT- Fächer zu steigern, wenn die Lernumgebung entsprechend attraktiv gestaltet wird und somit die MINT- Fächer einen Image-Gewinn erfahren.

Vorbild für die virtuellen MINT- Leistungskurse ist das Lehr- und Lern-Konzept der "virtuellen Fachhochschule" (vFH), welches aus dem Bundesleitprojekt "virtuelle Fachhochschule" (1998 - 2003) hervorgegangen ist, in dem sich sieben Fachhochschulen aus dem norddeutschen Raum in einem Hochschulverbund zusammengefunden haben. Die vFH bietet primär lokal, aber auch gemeinsam netzbasiert, akkreditierte Online-Studiengänge (B.Sc., M.Sc.) im Bereich Medieninformatik und weiteren Studiengängen an (www.vfh.de). Im Rahmen des Netzwerks ist die FHB seit 2001 am Online-Studiengang "Medieninformatik" (Bachelor und Master) maßgeblich beteiligt (Lernplattform Moodle, synchrone Online-Tutorials, Kleingruppen-Betreuung mit Hilfe virtueller Seminarräume). Darüber hinaus bietet die FHB seit 2005 im Netzwerk "Hochschulverbund Distance Learning" (HDL) von 26 Fachhochschulen den Fernstudiengang "BWL" mit einem Diplom-Abschluss an ("klassischer" Fernstudiengang auf der Basis von Fernstudienbriefen und Online-Plattformen, ergänzt durch regionale Präsenzphasen).

Stefan Parsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-brandenburg.de

Weitere Berichte zu: FHB Fernstudiengang Leistungskurse Lernplattform Moodle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise