Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studieren in den Nachbarländern - CHE-HochschulRanking gibt Orientierung

31.07.2009
Ein Studium im europäischen Ausland ist für viele deutsche Schulabgänger eine Alternative zum heimischen Angebot.

Besonders in den NC-Fächern Medizin, Psychologie und Tiermedizin sowie Biologie ist es für einige sogar die einzige Möglichkeit, eine lange Wartezeit zu vermeiden, indem sie sich um Studienplätze im Ausland bemühen.

Das CHE-HochschulRanking greift deshalb schon seit 2004 das Informationsinteresse hierzu auf und lädt ausländische Hochschulen, die für deutsche Studierende von Interesse sein können, zur Teilnahme am Ranking ein.

110 Fachbereiche an 36 Hochschulen haben im letzten Ranking diese Möglichkeit genutzt und damit den deutschen Studieninteressenten ihr Angebot an naturwissenschaftlichen Fächern und Medizin präsentiert. Aber auch in den Ranking-Erhebungen der vorangegangenen Jahre zu den Geistes- Ingenieur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind zahlreiche internationale Angebote abgebildet.

"Die Zahl zeigt, dass das Gerücht, die österreichischen und schweizerischen Hochschulen seien aus dem Ranking ausgestiegen, falsch ist. Im Jahr 2009 sind vielmehr neben einer Reihe von Universitäten in diesen Ländern auch die Fachhochschulen in Österreich noch dazu gekommen. Nachdem wir die Kooperation mit der österreichischen Qualitätssicherungsagentur AQA beendet haben und die Schweizer Rektoren, insbesondere der französischsprachigen Universitäten, sich nicht mehr flächendeckend beteiligen wollten, basiert das Ranking - wie übrigens auch in Deutschland - auf der freiwilligen Teilnahme der einzelnen Hochschulen," erläutert Gero Federkeil, Projektleiter beim CHE.

Für das CHE-HochschulRanking 2010 laufen derzeit die Rückmeldungen zur Teilnahmebekundung für die Geistes-, Erziehungs- und Ingenieurwissenschaften sowie Psychologie ein. Rund 30 Hochschulen aus den Nachbarländern haben ihre Teilnahme bereits bestätigt, einige Rückmeldungen stehen noch aus. Die hohe Mitwirkungsbereitschaft ist auch auf den exzellenten Ruf der CHE Rankingmethodik im Ausland zurückzuführen:" The German system of institutional ranking is nothing short of brilliant." (Alex Usher, Vice-President of the Educational Policy Institute, Canada).

Detaillierte Informationen zu Hochschulen in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz stehen also weiter allen Studieninteressierten mit Fernweh zur Verfügung.

Kontakt:
Gero Federkeil
05241 976130
gero.federkeil@che-ranking.de

Britta Hoffmann-Kobert | idw
Weitere Informationen:
http://www.che-ranking.de

Weitere Berichte zu: CHE-Hochschulranking Ranking Tiermedizin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften