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So nutzen Bildungspolitik und Bildungspraxis in Europa wissenschaftliche Erkenntnisse

01.03.2013
Das EU-Projekt „Evidence Informed Policy and Practice in Education in Europe“ und das DIPF richten mehrtägige europäische Konferenz in Frankfurt am Main aus

Bildungspolitik und Bildungspraxis in Europa sollen sich verstärkt auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen – so sieht es die EU-Strategie „Europa 2020“ vor. Aber wie evidenzgestützt arbeitet das europäische Bildungswesen derzeit? Und wie lauten die Perspektiven für die Zukunft?

Antworten gibt am 5. und 6. März in Frankfurt am Main die Abschlusskonferenz des EU-Projekts „Evidence Informed Policy and Practice in Education in Europe“ (EIPPEE). Die mit europäischen Expertinnen und Experten hochrangig besetzte Konferenz wird gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) organisiert.

Professor Dr. Marcus Hasselhorn, Direktor des DIPF, wird dabei ein Beispielprojekt im deutschen Bildungswesen vorstellen, bei dem Forschung, Politik und Praxis eng zusammenarbeiten, um Kinder bestmöglich auf die Schule vorzubereiten. Professor Dr. Eckhard Klieme, ebenfalls vom DIPF, erläutert in seinem Beitrag, was uns die PISA-Studie über das Bildungssystem berichten kann – und was nicht.

Weitere Vorträge halten unter anderem:

- Professor Dr. David Gough, EIPPEE-Projektleiter und Professor für „Evidence Informed Policy and Practice“ am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität London
- Dr. Stephanie Schaerer, Leiterin des Projektmanagements für den Bereich „Empirische Bildungsforschung, Qualität in der Hochschullehre“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt
- Professor Dr. Dirk van Damme, Leiter des „Centre for Educational Research and Innovation“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

- Dr. Jan Pakulski, Leiter des „Unit Statistics, Studies and Surveys“ des Generaldirektorats Bildung und Kultur der Europäischen Kommission

EIPPEE ist ein gemeinschaftliches Projekt von 35 Partnern aus 23 Ländern in Europa sowie weiteren sieben Organisationen aus vier Ländern außerhalb Europas. Ein Ziel des Projektes war der Aufbau eines breit angelegten internationalen Netzwerks, das Politik, Praxis und empirische Bildungsforschung zusammenbringt. Zudem entwickelten die Partner unter anderem ein Online-Informationsportal und boten zahlreiche Schulungen und Beratungen für Entscheidungsträger und Praktiker an.

Detaillierte Informationen über die Konferenz:
http://www.eippee.eu/cms/Default.aspx?tabid=3350
Pressekontakt: Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 247 08 -123, E-Mail stirm@dipf.de, http://www.dipf.de

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist eine wissenschaftliche Einrichtung für die Bildungsforschung. Es unterstützt Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis durch empirische Forschung und wissenschaftliche Infrastruktur. Arbeitsschwerpunkte sind die Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens, die Qualität und Wirksamkeit von Bildungsprozessen, die individuelle Entwicklung in Bildungskontexten und die Bildungsgeschichte. Zudem stellt das Institut zentrale Angebote der Bildungsinformation wie den Deutschen Bildungsserver und das Fachportal Pädagogik zur Verfügung. Das DIPF ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Philip Stirm | idw
Weitere Informationen:
http://www.dipf.de/
http://www.eippee.eu/cms/Default.aspx?tabid=3350

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