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Schulunterricht wie Sie in bisher noch nicht kannten

26.06.2012
Das EU-Projekt PRIMAS lädt am 6. Juli 2012 zum gläsernen Unterricht ein. Den Anwesenden wird die Möglichkeit gegeben, einer Unterrichtsstunde beizuwohnen und Einblicke in neuartige Unterrichtsformen zu erlangen.

Das EU-Projekt PRIMAS, das von der Pädagogischen Hochschule Freiburg koordiniert wird, lädt am Freitag, den 6. Juli 2012 zum gläsernen Unterricht in das Friedrich-Gymnasium Freiburg ein. Den Pressevertreter/innen wird so die Möglichkeit gegeben, einer Unterrichtstunde beizuwohnen und Einblicke in neuartige Unterrichtsformen zu erlangen.

Laut der Projektkoordinatorin Prof. Dr. Katja Maaß sind „die bisher in den Schulen eingesetzten Unterrichtsformen seit Jahrzehnten kaum verändert worden und bieten den Schüler/innen kaum eine Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und gleichzeitig einen reellen Bezug zu ihrem Lebensalltag und dem späteren Berufsleben herzustellen.“ Insbesondere die Freude an den mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern geht häufig schon in der Schule verloren und eine entsprechende Berufskarriere wird von vorn herein ausgeschlossen.

Deshalb hat sich das Projekt PRIMAS das Ziel gesetzt, mithilfe der neuartigen Unterrichtsform „forschendes Lernen“ mehr Schüler/innen und Schulabgänger/innen für die oben genannten Schul- und Studienfächer zu begeistern. Mit Freude sollen die Schüler/innen auf ein Leben und eine berufliche Tätigkeit in einer technisierten und sich ständig verändernden Gesellschaft vorbereitet werden, um auf diese Weise dem drohenden Fachkräftemangel in Europa genau in diesen Disziplinen entgegenzuwirken. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Rahmen von PRIMAS (europaweit) Fortbildungen angeboten, um Lehrer/innen darin zu unterstützen, forschendes Lernen im Unterricht anzuwenden.

In der konkreten Unterrichtsstunde am Friedrich-Gymnasium Freiburg, die unter dem Motto „Zauberei oder Physik?“ steht, entdecken die Schüler/innen auf forschende Art und Weise, dass sich das Zauberexperiment zu Beginn des Unterrichts durch physikalische Effekte begründen lässt. Insofern steht hinter dem Namen des forschenden Lernens ein Unterricht in dem Schüler/innen Kompetenzen erwerben, die sie im weiteren Prozess des lebenslangen Lernens benötigen: selbständige Lösung von unbekannten, realistischen Problemen, Aneignung von neuem Wissen und das Arbeiten im Team.

Die Förderung der Zukunftsfähigkeit Europas durch zeitgemäßen Schulunterricht ist der Europäischen Union ein wichtiges Anliegen. Drei Millionen Euro lässt es sich die EU derzeit kosten, um mit dem Projekt PRIMAS forschendes Lernen in den Schulalltag europaweit zu integrieren. Ein Nachfolgeprojekt ist bereits in Planung.

Programm des Events:
Neben der Vorstellung des Projekts durch die Projektkoordinatorin Prof. Dr. Katja Maaß wird den Pressevertreter/innen die Möglichkeit gegeben, Einblick in den Einsatz der neuartigen Unterrichtsmethode des forschenden Lernens in zwei Unterrichtsstunden zur Mathematik und zur Physik zu erhalten. Zudem wird das Projekt PRIMAS aus Schüler- und Lehrerperspektive beleuchtet.

In einem abschließenden Pressegespräch stehen die Projektkoordinatorin, Lehrer/innen, Schüler/innen wie auch die Schulleitung des Friedrichs-Gymnasiums Dr. Wolfgang Jäger für Rückfragen zur Verfügung.

Das Event findet am Freitag, dem 6. Juli 2012, von 8:15-10:00 Uhr im Friedrich-Gymnasium Freiburg statt: 79104 Freiburg im Breisgau, Jacobistr. 22

08:15-08:30 Uhr: Vorstellung des Projekts PRIMAS durch Prof. Dr. Katja Maaß
08:35-09:20 Uhr: Physikunterricht mit einer 9. Klasse zum forschenden Lernen
09:30-09:45 Uhr: Mathematikunterricht mit einer 7. Klasse zum forschenden Lernen: Kurzvorstellung einer Aufgabe durch Schüler/innen
09:45-10:00 Uhr: Fragen der Presse an Schüler/innen, Lehrer/innen, Schul- und Projektleitung

10:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Bitte melden Sie sich bis spätestens 4. Juli 2012 zum Pressegespräch bei Anna-Maria Aldorf per E-Mail an (annamaria.aldorf@ph-freiburg.de).

Helga Epp | idw
Weitere Informationen:
http://www.primas.ph-freiburg.de/
http://www.primas-project.eu/

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