Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schavan: "Forschungsunion bereitet Innovationen den Weg"

25.02.2010
Neue Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft nimmt ihre Arbeit auf / Hochkarätige Experten konzentrieren sich auf zentrale Zukunftsfelder

Bundesforschungsministerin Annette Schavan ist am Donnerstag mit hochkarätigen Innovations-Experten zur konstituierenden Sitzung der neuen Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft zusammengekommen. "Die Forschungsunion wird sich noch stärker als bisher auf die zentralen Herausforderungen der Zukunft konzentrieren", sagte Schavan.

"Die zentralen Themen sind Klima, Energie, Gesundheit, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation. Diese Gebiete sind sehr wichtig für die Gesellschaft - und sie sind Bereiche, in denen Forscher aus Deutschland bereits heute eine sehr gute Position im globalen Wettbewerb haben, die sie noch weiter ausbauen können."

Die Ministerin betonte außerdem die Bedeutung der Forschungsunion für die Weiterentwicklung der Hightech-Strategie der Bundesregierung. "Die Forschungsunion lebt beispielhaft vor, was wesentliches Kennzeichen der Hightech-Strategie ist: die enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Unternehmern." Alte und neue Vorsitzende des Beratungsgremiums der Forschungsministerin sind Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Eine Liste mit allen Mitgliedern gibt es unter http://www.ideen-zuenden.de/de/81.php.

Schavan sagte weiter: "Deutschland kann die Quellen künftigen Wachstums nur erschließen, wenn es uns gelingt, alle Akteure - Unternehmer, Forscher und Bürger - für diese gemeinsame Aufgabe zu gewinnen: "Wir werden die Hightech-Strategie zu den Menschen bringen. Dazu entwickeln wir 'Zukunftsprojekte', die technologische Neuerungen in den Dienst eines konkreten gesellschaftlichen Nutzens stellen und innerhalb der nächsten Dekade realisiert werden können."

Als Beispiel für ein erstes Zukunftsprojekt nannte die Ministerin eine nachhaltige Stadtinfrastruktur, die bis hin zur energieautarken Stadt entwickelt werden soll. "Ich werde die Forschungsunion bitten, sich mit der konkreten Ausgestaltung des Zukunftsprojekts 'Energieautarke Stadt' bis zum Sommer zu befassen", so Schavan.

Gemeinsam mit der Forschungsunion hat das BMBF seit der Gründung im Sommer 2006 wichtige Erfolge der Hightech-Strategie auf den Weg gebracht. Dazu gehört der Spitzencluster-Wettbewerb, der am Donnerstag und am Freitag zentrales Thema bei der Clusterkonferenz 2010 in Berlin ist. "Cluster helfen uns dabei, aus neuen Ideen der Forschung Produkte für die Zukunft zu machen", sagte Schavan. "Mit dem Spitzencluster-Wettbewerb haben wir ein Instrument ins Leben gerufen, um solche leistungsfähigen Partnerschaften aus Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren Akteuren einer Region ausfindig zu machen und sie als Zentren für das Wachstum von morgen zu fördern." Seit dem Start im Jahr 2007 wurden bisher in zwei Runden zehn Gewinnercluster ausgewählt, die vom BMBF mit insgesamt bis zu 400 Millionen Euro bei ihrer Profilierung in der internationalen Spitzengruppe unterstützt werden.

Clusterkonferenz 2010 des BMBF erstmals per Livestream

Auf der Konferenz treffen rund 450 hochrangige Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Das Bundesforschungsministerium überträgt den Auftakt der Clusterkonferenz am Donnerstag ab 13.00 Uhr als Livestream auf den Webseiten http://www.ideen-zuenden.de und www.clusterkonferenz2010.de.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie