Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Roberta“ erobert das Smartphone – Google.org unterstützt Nachwuchsinitiative des Fraunhofer IAIS

14.12.2011
Die Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern“ des Fraunhofer IAIS führt seit 2002 Kinder und Jugendliche nachhaltig an naturwissenschaftlich-technische Themen heran.

Jetzt erweitert „Roberta“ ihr Spektrum: Neben dem Bauen und Programmieren von Robotern können Schülerinnen und Schüler zukünftig in Roberta-Kursen eigene Smartphone-Apps entwickeln. Die Stiftung „Google.org“ unterstützt das Projekt mit einer Fördersumme in Höhe von 250.000 US-Dollar.


Roberta – Lernen mit Robotern

Eine eigene App für das Smartphone programmieren – „Roberta“ macht es möglich. Mit Unterstützung von Google.org erweitert das Team des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS sein Roberta-Konzept. Künftig sollen Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren in den Roberta-Kursen lernen, wie sie eine eigene Applikation für das Smartphone ent­wickeln und dieses Wissen praktisch – etwa zum Interagieren mit Robotern – anwenden können. „Damit möchten wir Jugendliche direkt in ihrem Alltag ‚abholen’ – bei einem Medium, das sie tagtäglich nutzen“, betont Thorsten Leimbach, Projektleiter am Fraunhofer IAIS.

Zur Einführung des neuen Moduls in das Roberta-Konzept gehören die Konzeption und Evaluation spezieller Roberta-Kurse, neue Lehr- und Lernmaterialien sowie ein Trainingskonzept für die Schulung von Lehrkräften. Das Roberta-Netzwerk, ein Zusammenschluss von Schulen, Hochschulen und vielen weiteren Einrichtungen, die das Roberta-Konzept regional und international verbreiten, testet und evaluiert das neue Modul.

Jedes Jahr werden mit Roberta rund 300 Lehrkräfte in Roberta-Schulungen ausgebildet und zertifiziert. Das Roberta-Konzept erreicht damit jährlich über 20.000 Kinder und Jugendliche europaweit. „Mit der Erweiterung unseres Konzepts um das Thema Smartphone-Apps möchten wir noch mehr junge Menschen schon im Schulalter für Berufe im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern“, sagt Leimbach.

Über das Roberta-Konzept:

Das von Fraunhofer IAIS entwickelte Roberta-Konzept zeigt eindrucksvoll, wie bei jungen Menschen und vor allem bei Mädchen das Interesse an Technik- und Naturwissenschaften geweckt werden kann. Schülerinnen und Schüler werden bereits ab zehn Jahren in die faszinierende Welt der mobilen Roboter entführt. In den Förderprojekten „Roberta – Mädchen erobern Roboter" und „Roberta-Goes-EU" wurde seit 2002 zusammen mit Partnern umfangreiches Lehr- und Lernmaterial entwickelt und durch eine unabhängige Begleitforschung wissenschaftlich evaluiert.

Zudem unterstützt die Roberta-Zentrale mit qualitätsgeprüften Schulungsprogrammen geeignete Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bildungssystem, um Technik- und Informatikbildung in Schule, beruflicher Lehre und Hochschule nachhaltig zu etablieren.

Kontakt:
Thorsten Leimbach
Telefon 02241 14-2404
E-Mail thorsten.leimbach@iais.fraunhofer.de

Katrin Berkler | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.roberta-home.de/
http://www.iais.fraunhofer.de/
http://www.google.com/intl/de/landing/givesback/2011

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Schulraum in Stuttgart mit VLC-Technologie vom Fraunhofer HHI eröffnet
03.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterien als Schrittmacher des Darms

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Ozeanversauerung schädigt Miesmuscheln im Frühstadium

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die gefrorenen Küsten der Arktis: Ein Lebensraum schmilzt davon

22.11.2017 | Geowissenschaften