Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rachel: "Deutsche IT-Forschung ist stärker als je zuvor"

02.03.2010
Staatssekretär zieht zur CeBIT positive Bilanz der IT-Förderung des BMBF

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IT) neu ausgerichtet - und ist damit sehr erfolgreich. "Wir fördern strikt Industrie getrieben und anwendungsbezogen", sagte Thomas Rachel (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF am Dienstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover.

"Was wir auf der CeBIT vor drei Jahren angekündigt haben, haben wir konsequent umgesetzt. Wir haben für exzellente kleine und mittlere Unternehmen eine Überholspur geschaffen. KMU-freundliche Förderkriterien sorgen dafür, dass auch junge Unternehmen ihre Ideen unbürokratisch verwirklichen können." Im Bereich der Softwaretechnologie hat das BMBF die Fördersumme für KMU im Vergleich zu 2007 um mehr als 30 Prozent gesteigert.

Die IT-Forschungslandschaft ist in Deutschland heute insgesamt deutlich besser aufgestellt als noch vor einigen Jahren. Das zeigt auch die Entscheidung vom Januar 2010 für die drei Spitzcluster "MicroTEC Südwest", "Software-Cluster" und "EffizienzCluster LogistikRuhr". Auch mit den ICT Labs in Berlin, die vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) zur Förderung als KIC (Abkürzung für Knowledge and Innovation Community) ausgewählt wurden, ist eine einmalige IT-Kompetenz entstanden. Dazu Staatssekretär Rachel: "Für diese drei Spitzencluster steht die IT-Entwicklung im Mittelpunkt. Die Förderung der leistungsfähigsten Cluster und die Unterstützung aus Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren Partnern einer Region ist ein Signal für Wachstum, Innovation und langfristige Beschäftigung."

Bewährt hat sich nach den Worten Rachels in der Forschungsförderung auch die Ausrichtung auf in Deutschland starke Branchen und auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme. "Diesen Weg wird das BMBF konsequent weitergehen", so der Staatssekretär. Interessante Beispiele für diese Forschung sind auf der CeBIT auch auf dem Stand des BMBF zu sehen. Dort sind unter anderem Assistenzsysteme für den Alltag ausgestellt. Wen zum Beispiel eine im Alter zunehmende Sehschwäche daran hindert, die alltäglichen Einkäufe selbst zu erledigen, dem kann ein intelligenter digitaler Einkaufsberater helfen, diese Schwäche auszugleichen und die gewünschten Produkte im Supermarkt zu finden und dazu Informationen zu geben. Im Fall einer Gehbehinderung kann ein Rollator durch Computer sicher zum Ziel führen oder ein Rollstuhl mit Computersteuerung auch schwer Behinderten in gewissem Umfang Mobilität und Autonomie zurück geben. Die Exponate auf dem BMBF-Stand zeigen, dass die Forschung zu Assistenzsystemen für den Alltag praxistauglich geworden ist.

Silvia von Einsiedel | BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

nachricht Roboter als Förderer frühkindlicher Bildung – Neues Forschungsprojekt an der Uni Paderborn
07.02.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics