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Quennet-Thielen: "Bachelor und Master setzen sich durch!"

25.09.2009
120 Absolventen des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam feiern ihren Abschluss / In diesem Jahr so viele Studienanfänger wie nie zuvor

120 Bachelor- und Master-Absolventen des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam feierten am Freitag ihren Abschluss. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin Im Bundesministerium für Bildung und Forschung, sagte anlässlich der Feier: "Bachelor und Master setzen sich durch!

Ich freue mich, dass sich in Deutschland mittlerweile zwei Drittel aller Studienanfänger in Bachelor- und Masterstudiengänge einschreiben. Das Hasso-Plattner Institut ist mit seinen BA- und MA-Studiengängen in IT-Systems-Engineering ein gutes Beispiel für eine gelungene Umsetzung der Bologna-Reformen."

Noch nie zuvor haben in Deutschland so viele junge Menschen ein Studium aufgenommen wie im Jahr 2009. Quennet-Thielen: "Wir haben mit dem starken Anstieg bei der Zahl der Erstsemester das Ziel fast erreicht, dass 40 Prozent eines Jahrgangs ein Studium aufnehmen. Zu diesem Erfolg hat ganz wesentlich der Hochschulpakt 2020 von Bund und Ländern beigetragen."

Zum Verhältnis von Bachelor und Master und zur Akzeptanz der neuen Abschlüsse bei Studierenden und Arbeitgebern erklärte Quennet-Thielen: "Wir dürfen Bachelor und Master nicht gegeneinander ausspielen. Wir brauchen beides: qualifizierte Bachelor-Absolventen, die unmittelbar in den Beruf eintreten, und junge Menschen, die sich vertieft wissenschaftlich qualifizieren, um sich für Führungsaufgaben in Wirtschaft und Forschung vorzubereiten. Daher müssen wir den Bachelor attraktiv machen und für seine Akzeptanz bei den Arbeitgebern werben - und zugleich genügend Masterplätze zur Verfügung stellen."

Quennet-Thielen unterstrich die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschulen und hob das Engagement der Wirtschaft und des Stifters Hasso-Plattner für die Hochschule hervor: "Es ist ein Glücksfall, wenn der Stifter eines Universitäts-Instituts selbst aus der Wirtschaft kommt und ihre Bedürfnisse kennt. Das zeigt, dass Modelle des Public-Private-Partnership eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der deutschen Hochschullandschaft darstellen. Von diesem Engagement für Forschung und Lehre profitieren nicht nur die Studierenden, sondern alle!"

Silvia von Einsiedel | BMBF Newsletter
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