Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Qualitätsgesicherte Anrechnung hochschulspezifisch gestaltbar

18.01.2011
Wie funktioniert Anrechung zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung? Gibt es gleichwertige Lernergebnisse zwischen diesen beiden Bildungsbereichen, so dass Anrechnung und damit Durchlässigkeit möglich sind? Was muss bei der Umsetzung an der Hochschule inhaltlich, organisatorisch und rechtlich beachtet werden, um ein akkreditierungstaugliches Anrechnungssystem zu etablieren?

Diese und weitere Fragen standen seit Herbst 2005 im Mittelpunkt der Initiative „Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge“ (ANKOM) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Im Sommer 2008 endete die Förderung der zwölf Pilotverbundprojekte zur Entwicklung von Anrechnungsverfahren in vier exemplarischen Disziplinen (Gesundheit und Soziales, Ingenieur-, Informations- und Wirtschaftswissenschaften). Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung durch das HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) und das Institut für Innovation und Technik (iit) der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Berlin, war es anschließend, diese auf ihre Generalisierbarkeit hin auszuwerten und anderen Hochschulen und Interessierten als gute Praxismodelle zur Anwendung bzw. Übertragung zur Verfügung zu stellen.

Die vorliegende Veröffentlichung richtet sich an die Hochschulen, die berufliche Bildung und Praxis, die Politik und Wirtschaft sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Die Generalisierungsergebnisse der Anrechnungsinitiative sollen die Hochschulen in die Lage versetzen, nach ihren jeweiligen Rahmenbedingungen und Entwicklungszielen qualitätsgesicherte Anrechnung von beruflicher auf hochschulische Bildung zu betreiben, um die Durchlässigkeit zwischen diesen beiden Bereichen zu verbessern und das lebenslange Lernen zu befördern. Die einzelne Person kann durch Anrechnung an ihr bisher Gelerntes anknüpfen und ohne Redundanzen ihre Qualifizierung auf akademischem Niveau fortsetzen.

Die Publikation beschreibt die Vorgehensweisen der Entwicklungsverbünde, analysiert die entstandenen Anrechnungsmodelle und versucht, diese auf ihre generalisierbaren Elemente hin auszuwerten sowie ihre Umsetzungsbedingungen zu beleuchten. Die Auswertung hat gezeigt, dass ein qualitätsgesicherter Anrechnungsansatz drei wesentliche Bestandteile enthält:
- die Beschreibung der Lernergebnisse,
- die Bestimmung von Gleichwertigkeiten und die
- die formalisierte Umsetzung an der Hochschule.
Die Ausgestaltung dieser Einzelelemente ist flexibel genug, um der jeweiligen Fachkultur und den jeweiligen Rahmenbedingungen der Hochschule gerecht zu werden.

Die gesamte Publikation steht unter http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201101.pdf als PDF-Download kostenlos zur Verfügung. Eine Printversion vom HIS:Forum Hochschule 1|2011 „Anrechnungsmodelle. Generalisierte Ergebnisse der ANKOM-Initiative“ können Interessenten gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro direkt bei der HIS GmbH bestellen

Nähere Auskünfte:
Ida Stamm-Riemer
HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF), Hannover
Tel.: 0511/1220-225
E-Mail: stamm@his.de
Claudia Loroff
Institut für Innovation und Technik (iit) der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH (VDI/VDE-IT), Berlin
Tel.: 030/310078-166
E-Mail: Loroff@iit-berlin.de
Pressekontakt:
Theo Hafner
Tel.: 0511/1220-290
E-Mail: hafner@his.de
Tanja Barthelmes
Tel.: 0511/1220-384
E-Mail: barthelmes@his.de

Theo Hafner | idw
Weitere Informationen:
http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201101.pdf
http://ankom.his.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

IT-Experten entdecken Chancen für den Channel-Markt

25.07.2017 | Unternehmensmeldung

Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen

25.07.2017 | Seminare Workshops

Dichtes Gefäßnetz reguliert Bildung von Thrombozyten im Knochenmark

25.07.2017 | Biowissenschaften Chemie