Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Produktion mit Zukunft – durch Forschung und Qualifizierung

04.04.2011
Hochqualifizierte Nachwuchskräfte und Erkenntnisfortschritt und Innovationsimpulse aus der Forschung sind insbesondere für die bedeutenden Industriezweige Automobilbau, Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik mit ihrer Schlüsselstellung für die deutsche Wirtschaft im globalen Wettbewerb unerlässlich. Forschung zu neuen Produktionstechnologien und -systemen und daraus resultierende Innovationen bieten Chancen für eine zukunftsfähige, nachhaltige Produktion am Standort. Solche Fachkräfte auszubilden, ist eines der Ziele der Stuttgarter Graduiertenschule GSaME (Graduate School advanced Manufacturing Engineering).

Mit einem innovativen und bundesweit einzigartigen Organisations- und Strukturmodell für die Promotionsphase werden Fachkräfte orientiert an Fach- und Führungsaufgaben im universitären und industriellen Kontext qualifiziert.

Das Besondere ist die zentrale Grundidee des Modells, das bewährte duale Prinzip für den Bereich der Promotionsphase konsequent weiterzuentwickeln und hierbei eng mit der Wirtschaft zu kooperieren. Die Graduiertenschule kann nach drei Jahren Laufzeit im Rahmen der Exzellenzinitiative erfolgreich Zwischenbilanz ziehen und hat ihre Wirksamkeit nachgewiesen: durch die Gewinnung von 60 Promovierenden, durch Kooperationen mit einer ganzen Reihe namhafter Firmen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik oder dem Automobilbau, konkrete Ergebnisse für die Wirtschaft, kontinuierlich steigende Nachfrage, positive Resonanz auf nationalen und internationalen Fachkongressen und ersten Preisen sowie der ersten abgeschlossenen Promotion. Im zunehmenden Wettbewerb um die besten Köpfe ist dies ein ganz neuer Ansatz.

Die Forschungsthemen der GSaME werden mit einem besonders hohen wissenschaftlichen Anspruch formuliert. Genauso wichtig ist es jedoch, dass sie auch dem entsprechen, was die Wirtschaft mittel- und langfristig benötigt an anwendungsrelevanten Lösungsansätzen für ein neues Paradigma der industriellen Produktion.

Wie sieht das Angebot an die Industrie aus? Die GSaME bildet innerhalb kürzester Zeit hervorragende Absolventen der Ingenieurwissenschaft und Betriebswirtschaft sowie der Informatik zu Nachwuchsführungskräften aus, deren individuelle Stärken und Kompetenzen während der Promotion gezielt ergänzt werden. Die Graduiertenschule und ihre Industriepartner haben Zugriff auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Universität Stuttgart, dem größten produktionswissenschaftlichen Standort Europas. Die Industriepartner sind also über die GSaME in ein weithin anerkanntes führendes Forschungsumfeld eingebunden. Die Unternehmen definieren die Forschungsarbeiten gemeinsam mit den Professoren der GSaME. Sie wählen die Promovierenden, die sich auf „ihr“ Thema beworben haben, mit aus. Aufgrund des kooperativen Ausbildungsprogramms, lernen sie potentielle Führungskräfte bereits früh kennen und können sie rechtzeitig für ihr Unternehmen gewinnen. Die gute Relation zwischen Betreuer und Promovierenden sowie der enge Kontakt zwischen Professoren, Promovierenden und Unternehmen gewährleisten optimale Ergebnisse für das Unternehmen. Der Nutzwert für die Forschung an der Universität liegt auch auf der Hand: Rückkopplung und Anregungen, welche Themen für die Industrie in Zukunft von Bedeutung und welche Probleme zu lösen sind.

Was ist der Vorteil für die Promovierenden? Ausgestattet mit einem Stipendium können sich die Doktorandinnen und Doktoranden auf genau das Forschungsthema konzentrieren, für das sie sich beworben haben. Sie haben die Wahl zwischen Themen, die von den Professoren der GSaME definiert und von der DFG gefördert werden und Themen, die mit der Industrie gemeinsam formuliert wurden. Sie können von Beginn an in Partnerunternehmen mitarbeiten und einen potentiellen Arbeitgeber frühzeitig kennen lernen. Jeder Promovierende qualifiziert sich nach einem eigenen, genau auf seine Stärken abgestimmten Curriculum. Die Zeit der Promotion ist auf vier Jahre begrenzt. Das internationale Umfeld der GSaME bietet den Doktorandinnen und Doktoranden vielfältige Möglichkeiten für das globale Networking. Der Besuch internationaler Konferenzen und Kolloquien mit internationalen Forschern bringt die Promovierenden stets auf den neuesten Forschungsstand weltweit. Die GSaME bietet ihnen hervorragende Rahmenbedingungen, sich für eine Leitungsfunktion in international agierenden Unternehmen zu profilieren.

Besuchen Sie uns auf der Hannover Messe Halle 2, BWI-I Gemeinschaftsstand C 21!

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Sylvia Rohr, Geschäftsführung
Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering in Stuttgart
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Tel. ++49 (711) 685-61801, sylvia.rohr@gsame.uni-stuttgart.de
Dipl.-Wirtsch. Petra Langbein, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Tel. ++49 (711) 685-61869, petra.langbein@gsame.uni-stuttgart.de
Dr. Birgit Spaeth, Pressestelle; Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF)

Tel. ++49 (711) 970-1810, birgit.spaeth@iff.uni-stuttgart.de

Dr. Birgit Spaeth | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.gsame.uni-stuttgart.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik