Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Private Hochschulen sind Bindeglied zur Wirtschaft

09.03.2010
Kooperation zwischen privaten und staatlichen Hochschulen wichtig für den Wissenschaftsstandort Deutschland

Was unterscheidet private von staatlichen Hochschulen und was haben sie miteinander gemein - dies war Thema einer Diskussionsrunde im Rahmen des Tages der offenen Tür an der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin am vergangenen Samstag. Teilnehmer waren Dr. Marion Haß, Geschäftsführerin Innovation und Umwelt (IHK Berlin), Prof. Dr. Wolfram Hahn, Geschäftsführer des VPH (Verband der Privaten Hochschulen e.V.), Vanessa Cox, Vorstandsmitglied des Alumni Vereins e.V. und Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani, Rektor der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin.

Die Diskussion zeigte auf, welche stetig wachsende Rolle die privaten Hochschulen in der universitären Ausbildung spielen. "Die gute Zusammenarbeit zwischen privaten und staatlichen Hochschulen ist wichtig für die Bedeutung Deutschlands als internationalem Wissenschaftsstandort" sagte Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani. "Dabei spielen die Stärken der Privaten eine zunehmend signifikante Rolle. Ihre hohe Marktorientierung und die damit verbundene Nähe zu Wirtschaft und Industrie zeichnen sie im Besonderen aus. Darüber hinaus entlasten sie den Staat und setzen Trends durch effiziente und innovative Studienmodelle. Auch wenn der Anteil der eingeschriebenen Studenten an privaten Hochschulen mit derzeit fünf Prozent noch gering ausfällt - vor acht Jahren waren es noch zwei Prozent - können wir einen starken Zuwachs verzeichnen", fügte Prof. Dr. Wolfram Hahn, Geschäftsführer des Verbandes der Privaten Hochschulen e.V., hinzu.

Die Bedeutung der privaten Hochschulen für die Wirtschaft hob auch Dr. Marion Haß, Geschäftsführerin Innovation und Umwelt der IHK Berlin, hervor: "Wir erhalten von vielen Berliner Unternehmen die Rückmeldung, dass Absolventen privater Hochschulen besonders leistungsbereit seien und in vielen Fällen über eine höhere soziale und interkulturelle Kompetenz verfügen. Die daraus resultierende Teamfähigkeit sei laut Aussage der international operierenden Unternehmen ein wichtiges Persönlichkeitsmerkmal bei der Besetzung ihres Management-Nachwuchses".

Die ESCP Europe bietet ihren Studenten die Möglichkeit, an fünf verschiedenen Standorten in Europa zu studieren und gleichzeitig praktische Erfahrung in Unternehmen zu gewinnen. "Dies ermöglicht ihnen bereits sehr früh Netzwerke zu bilden - sowohl mit Unternehmen als auch mit anderen Alumni. Auf diese Weise wird der Übergang vom Studium zum Berufsleben erheblich vereinfacht - sie knüpfen Kontakte, die ein Leben lang anhalten", so Vanessa Cox, Vorstandsmitglied des Alumni Vereins e.V., abschließend.

Über die ESCP Europe
Die ESCP Europe ist die älteste Handelshochschule in Europa und wurde 1819 in Paris gegründet. Sie hat rund 4.000 Studierende an fünf europäischen Standorten: Berlin, London, Madrid, Paris und Turin. Die akademische Ausbildung der Studierenden erfolgt in transnationalen Studiengängen und vermittelt wirtschaftliche und praxisnahe Fachkenntnisse. Von verschiedenen Master-Studiengängen über Promotions- und MBA-Programme bis zur Corporate Education bietet die ESCP Europe (ehemals ESCP-EAP) ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für internationale Studenten und Führungskräfte. Inhalt und Struktur der transnationalen Programme an der ESCP Europe sind länderübergreifend optimal aufeinander abgestimmt und führen mehr als 20 Nationalitäten in Studien- und Projektgruppen zusammen. Die ESCP Europe in Berlin ist als wissenschaftliche Hochschule staatlich anerkannt und arbeitet seit 30 Jahren in Deutschland. Bundesweit ist sie die erste Hochschule, die von allen drei wichtigen internationalen Akkreditierungsagenturen - AACSB, AMBA und EFMD (EQUIS) - anerkannt worden ist und damit die so genannte "Triple Crown" erhalten hat. Die Qualität der ESCP Europe ist zusätzlich durch Top Ranking-Positionen europaweit bestätigt.
Kontakt ESCP Europe:
Holger Büth
Leiter Kommunikation
ESCP Europe
Wirtschaftshochschule Berlin
Heubnerweg 6, 14059 Berlin
Tel.: 030 32 007-145, Fax: 030 32 007-198
E-Mail: holger.bueth@escpeurope.de

Holger Büth | idw
Weitere Informationen:
http://www.escpeurope.eu
http://www.escpeurope.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligente Sensoren mit System

29.05.2017 | Messenachrichten

Geckos kommunizieren überraschend flexibel

29.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

1,5 Millionen Euro für vier neue „Innovative Training Networks” an der Universität Hamburg

29.05.2017 | Förderungen Preise