Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Physiotherapie studieren ohne Abitur

08.07.2010
Ministerium öffnet die Türen der Hochschulen in Niedersachsen für berufserfahrene Physiotherapeuten/innen ohne Abitur. Die abgeschlossene Berufsausbildung und drei Jahre Berufstätigkeit sind neben dem allgemeinen Abitur und dem Fachabitur die Schlüssel zum Studium der Physiotherapie.

An der Hochschule Emden/Leer können Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen den akademischen Grad „Bachelor of Science in Physiotherapie“ im viersemestrigen Studiengang bio-psycho-soziale Physiotherapie erlangen. Neue berufliche Perspektiven öffnen sich nun auch nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit sogar bis zum Doktortitel.

Die Hochschule Emden/Leer bietet als einzige Hochschule im Nordwesten Niedersachsens dieses bio-psycho-sozial ausgerichtete Studium an. An der Fachhochschule werden gesundheitliche Fragestellungen im Lebenszusammenhang von Menschen gesehen. Körperliche Probleme stehen in engem Zusammenhang mit psychischen Belastungen und sozialen Fragen.

Das Physiotherapiestudium an der Hochschule Emden/Leer zielt darauf ab, Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen dazu zu befähigen, komplexe Therapiekonzepte zu entwickeln und präventiv aktiv werden zu können. Die Anforderungen an Therapeuten/innen verändern sich zukünftig, da neue und chronische Krankheitsbilder und Menschen mit vielschichtigen Gesundheitsproblemen aufgrund der älter werdenden Gesellschaft in Deutschland zunehmen werden. Gesundheitsberufe stehen heute vor der Herausforderung, ihre Maßnahmen leitliniengestützt, evidenzbasiert und zudem effizient zu konzipieren.

Evidenzbasierte Therapie, Qualitätssicherung und Evaluation der eigenen Therapie bilden ein Kernstück unseres Studiengangs.

Durch eine zukünftige Delegation ärztlicher Aufgaben an nicht ärztliche Gesundheitsberufe verändert sich die Aufgabenverteilung in der medizinischen Versorgung. Diese erhöhten Qualifikationsanforderungen im Beruf machen eine akademische Ausbildung in der Physiotherapie notwendig. Auf internationaler Ebene ist die Ausbildung in Physiotherapie bereits auf Hochschulniveau angesiedelt. Nach Erlangung des Hochschulgrades Bachelor of Science sind die Voraussetzungen für ein Masterstudium und zur Mitarbeit in der Therapieforschung, als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an Kliniken und Hochschulen erfüllt.

Die Hochschule Emden/Leer bietet mit einem flexibel organisierbaren Studienangebot die Chance für Berufstätige, Arbeit und Studium zu verknüpfen. Durch die Modularisierung des Studiums kann das persönliche Studium individuell geplant und gestaltet werden. Das Studium findet überwiegend geblockt an zwei Veranstaltungstagen in der Woche über vier Semester statt, damit bleibt Zeit, Studium und berufliche Praxis zu verknüpfen.

Nähere Informationen zum Studiengang Physiotherapie und zur Bewerbung finden Sie auf der Homepage der Hochschule Emden/Leer: www.hs-emden-leer.de

Termine für eine persönliche Beratung können unter Tel. 04921 8071506 oder E-Mail helmut.tiemann@fho-emden.de vereinbart werden.

Kontakt:
Helmut Tiemann M.P.H.
Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit
Constantiaplatz 4
26723 Emden
Tel. 04921 807 – 1506
E-Mail: helmut.tiemann@fho-emden.de

Wilfried Grunau | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-oow.de/sowe/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Im Focus: Gamma-ray flashes from plasma filaments

Novel highly efficient and brilliant gamma-ray source: Based on model calculations, physicists of the Max PIanck Institute for Nuclear Physics in Heidelberg propose a novel method for an efficient high-brilliance gamma-ray source. A giant collimated gamma-ray pulse is generated from the interaction of a dense ultra-relativistic electron beam with a thin solid conductor. Energetic gamma-rays are copiously produced as the electron beam splits into filaments while propagating across the conductor. The resulting gamma-ray energy and flux enable novel experiments in nuclear and fundamental physics.

The typical wavelength of light interacting with an object of the microcosm scales with the size of this object. For atoms, this ranges from visible light to...

Im Focus: Wie schwingt ein Molekül, wenn es berührt wird?

Physiker aus Regensburg, Kanazawa und Kalmar untersuchen Einfluss eines äußeren Kraftfeldes

Physiker der Universität Regensburg (Deutschland), der Kanazawa University (Japan) und der Linnaeus University in Kalmar (Schweden) haben den Einfluss eines...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nachhaltige und innovative Lösungen

19.04.2018 | HANNOVER MESSE

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur optischen Kernuhr

19.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics