Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Netzwerk mit bedeutenden Universitäten in Weltmetropolen

09.11.2010
World Cities World Class (WC2) University Network gegründet / TU Berlin ist Gründungsmitglied

Bereits im September wurde bei einem Treffen an der City University in London das „World Cities World Class (WC2) University Network“ aus der Taufe gehoben. Die TU Berlin ist neben neun anderen bedeutenden Hochschulen von vier Kontinenten eines der Gründungsmitglieder.

Ziel des Netzwerkes ist es, Spitzenuniversitäten aus bedeutenden Weltstädten zusammen zu bringen und damit ein Forum zu schaffen, das sich mit den spezifischen Fragestellungen und Perspektiven von Metropolen weltweit befasst. Besonderes Augenmerk gilt dabei den gesellschaftlich besonders relevanten Themenfeldern Transport und Mobilität, Nachhaltigkeit und Wirtschaft, aber auch Gesundheit, Kultur und Kreativwirtschaft.

Metropolen und Weltstädte haben eine besondere Stellung für ihre jeweiligen Länder und Regionen. Im Rahmen des „WC2 University Netzwerkes“ soll die Kooperation gerade im Hinblick auf diese Besonderheiten forciert werden. „Jede der teilnehmenden Universitäten bringt ihre regionale Expertise und ihre speziellen Erfahrungen ein, die dabei immer auch mit den Rahmenbedingungen einer Weltstadt verbunden sind. So werden aktuell gesellschaftlich wichtige Themen wie Verkehr, Umwelt und Energie unter dem Blickwinkel internationaler Metropolen behandelt. Das macht dieses Netzwerk so besonders für uns“, sagt Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der TU Berlin.

Kriterien für die Aufnahme in das Netzwerk sind neben der geografischen Lage in einer Weltstadt auch die Vernetzung in der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft, intensive internationale Beziehungen und nicht zuletzt Forschungsstärken auf Gebieten, die besonders wichtig für die weitere Entwicklung von Weltstädten sind. Jede der teilnehmenden Hochschulen verpflichtet sich, als regionale Anlaufstelle und als Mittler für die Partner im WC2 University Netzwerk zu agieren.

Inhalte der Zusammenarbeit werden der Austausch von Wissenschaftlern, Studierenden und Informationen, aber auch die Initiierung gemeinsamer Projekte sein. Zunächst ist die Kooperation in einzelnen Themenfeldern, sogenannten ‚Thematic Clubs‘, geplant. Die TU Berlin will sich vor allem zu den Themen Transport, Urban Cultures und Urban Environment and Sustainability einbringen.

Noch befindet sich das Netzwerk im Aufbau, geplant ist eine Größe von maximal 15 Mitgliedern. Neben der TU Berlin gehören u.a. die City University London, die Hong Kong Polytechnic University, die Waseda University in Tokio und die Universidad Autónoma Metropolitana in Mexico/City zu den Gründungsmitgliedern.

Überblick über die Gründungsversammlung in London:
http://www.city.ac.uk/international/internationalisation/wc2_inaugural.html
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Stefanie Terp, Pressesprecherin der TU Berlin, Tel.: 030/314-23820, E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de
Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:
Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de
http://www.city.ac.uk/international/internationalisation/wc2_inaugural.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie