Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum der SolarWorld AG

13.08.2009
Schavan: "Spitzenstellung bei Grünen Technologien ausbauen"

Erfolgstory der Solarbranche auch dank gezielter Förderpolitik der Bundesregierung

"Grüne Technologien sind zum Erfolgsfaktor auf dem Weltmarkt geworden. Fast ein Fünftel der weltweit verkauften Umwelttechnologien kommen aus Deutschland. Schon heute stammt inzwischen jede dritte Solarzelle und jedes zweite Windrad aus unserem Land. Diese Spitzenstellung werden wir behaupten und ausbauen, um das Wachstum von morgen zu sichern", sagte die Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Freiberg. Hier war sie Gast beim Richtfest für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum der Firma SolarWorld AG.

Zur Stärkung grüner Technologien investiert das Bundesforschungsministerium im Rahmen der Hightech-Strategie jährlich rund 400 Millionen Euro in die Energieforschung - von neuen Technologien zur Nutzung der Bioenergie bis hin zur photovoltaischen Stromerzeugung. Noch nie hat eine Bundesregierung so viel für Forschung und Entwicklung ausgegeben wie heute. Ein klares Zeichen für diese Technologien setzt die Bundesregierung auch mit der Förderung der Elektromobilität. Hier werden - zusätzlich zu den 200 Millionen Euro aus dem laufenden Haushalt - weitere 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für die angewandte Forschung bereitgestellt, um Deutschland bis 2020 zu einem Leitmarkt für die Elektromobilität zu machen.

"Die Historie der Solar-Branche ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 2000 hat sich der Umsatz der deutschen Photovoltaik-Industrie um das 35-fache auf rund sieben Milliarden Euro erhöht. Die Zahl der Arbeitsplätze ist in der gleichen Zeit von 3.100 auf 48.000 im vergangenen Jahr gestiegen", betonte Schavan. Deutschland nimmt eine Spitzenposition bei der Fertigung von Solarzellen ein. "Dies ist ein Erfolg von Forschung und Innovationskraft deutscher Unternehmen, aber auch gezielter Förderpolitik der Bundesregierung." Die große Wachstumsrate und auch der hohe Exportanteil dieser Technologie zeigen Innovationskraft und internationale Konkurrenzfähigkeit der Branche.

Woher das neue Wachstum kommt: Die Hightech-Strategie

In ihrer Rede würdigte die Ministerin die Entwicklung der Firma SolarWorld und wies auf die Bedeutung gezielter Investitionen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hin. "Wir müssen gerade jetzt auf Forschung und Entwicklung setzen und die richtigen Investitionen auf den Weg bringen, um in der wirtschaftlichen Aufschwungphase ernten zu können. Mit dem Fokus auf die Weiterentwicklung grüner Technologien werden wir Deutschland zukunftsfähig machen." Mit der Hightech-Strategie hat die Bundesregierung in den vergangenen drei Jahren eine gute Basis dafür geschaffen.

"Die Stärkung von Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern ist mir ein besonderes Anliegen. Sachsen ist dabei, sich als weltweit führendes regionales Zentrum der Photovoltaikindustrie zu etablieren. Darauf können wir alle stolz sein", betonte Annette Schavan abschließend.

Silvia von Einsiedel | BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie