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Neue Lehrerfortbildung: NRW-Schulministerium und Siemens kooperieren

21.09.2011
Wissens- und Technologietransfer aus der Industrie halten Berufsschullehrer auf dem neuesten Stand

Ludwig Hecke, Staatssekretär im NRW-Schulministerium, und Vertreter der Siemens AG unterzeichneten heute bei Siemens in Düsseldorf einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Lehrerfortbildung. Durch eine praxisnahe, zukunftsorientierte Fortbildung sollen künftig vor allem Berufsschullehrer und -lehrerinnen – damit auch deren Schülerinnen und Schüler – im Bereich der Automatisierungs- und Antriebstechnik auf dem neuesten Stand des technischen Fortschritts gehalten werden.

„Richtungweisende Innovationen, gepaart mit exzellenten Prozessen, sind der Schlüssel zu weiterem nachhaltigen und profitablen Wachstum in der Industrie. Sich rasant ändernde Märkte fordern die Unternehmen, ihre Produkte und Systeme schnell und flexibel an immer wieder neue Marktbedingungen anzupassen. Um jedoch den permanenten technischen Fortschritt und Wandel in der Industrie-Automatisierung meistern zu können, sind hervorragende Fachkräfte gefragter denn je. Vor allem hochkompetente Lehrkräfte sind wichtig, die junge Menschen für Technik begeistern und bestens ausbilden können. Deshalb wird die Bedeutung der Lehrerfortbildung immer wichtiger. Sie muss den stetig steigenden Anforderungen in der Industrie-Automatisierung gerecht werden und deshalb laufend neuestes Technologiewissen vermitteln", betont Eckard Eberle, CEO Siemens Industrial Automation Systems.

„Schülerinnen und Schüler praxisnah auf ihr Berufsleben vorzubereiten und sie bei ihrem Einstieg in die Arbeitswelt zu begleiten, ist die anspruchsvolle Aufgabe unserer Lehrkräfte an Berufskollegs. Gerade in technologieorientierten Bereichen arbeiten wir mit externen Partnern zusammen. Wir möchten die Lehrkräfte dabei unterstützen, mit der rasanten Geschwindigkeit der technischen Weiterentwicklung Schritt zu halten. Die Unternehmen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag und fördern so eine an der Praxis ausgerichtete Fortbildung unserer nordrhein-westfälischen Lehrkräfte“, stellte Staatssekretär Ludwig Hecke die Bedeutung des unternehmerischen Engagements im Fortbildungsbereich heraus.

Die traditionell gute und intensive Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben in NRW bilde hier eine solide Basis. Die zahlreichen Fortbildungsangebote in Kooperation mit Betrieben der NRW-Wirtschaft ergänzten das staatliche Angebot und führten in der Folge die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Gebieten an modernste Technologien heran.

In Zukunft können Lehrer und Lehrerinnen an Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen in vielfacher Weise auf das Know-how von Experten der Siemens-Division Industry Automation zurückgreifen und dieses nutzen. Die neuesten technischen Entwicklungen in der Industrie-Automatisierung sollen zeitnah in den Berufsschulunterricht der Ausbildungsgänge Mechatronik, Elektro-, Metall- und Verfahrenstechnik integriert werden.

In Zusammenarbeit mit dem Schulministerium entwickelt Siemens für die Lehrkräfte in NRW ein individuell auf den Bedarf zugeschnittenes Angebot: „Wir wirken in Abstimmung mit dem Ministerium an der Schulung von Lehrern und Multiplikatoren im Bereich der Lehrerfortbildung mit. Unsere Aufgaben bei dieser Zusammenarbeit umfassen auch das Erstellen von speziellen lehrplankonformen Ausbildungsunterlagen, die von den Lehrkräften kostenfrei genutzt werden können“, unterstrich Guido Molsner, Leiter Industrial Automation Drive Technologies, Siemens Region West.

Die Schulungen selbst finden an Berufskollegs mit den entsprechenden Ausbildungseinrichtungen der Automatisierungs- und Antriebstechnik statt. Die Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund des Programms „Siemens Automation Cooperates with Education“ (SCE).

Weitergehende Informationen zu dem Programm finden Sie unter www.siemens.de/sce

Ein Foto vom Vertragsabschluss finden Sie unter:
http://www.pressebox.de/pressefach/conosco-agentur-fuer-pr-und-kommunikation/bilder-dokumente/images/siemens-west_kooperationsvertrag--/

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 28 Milliarden Euro entfällt mehr als ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2010 endete, einen Umsatz von 76 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,1 Milliarden Euro. Ende September 2010 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlö-sungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Industry Sektor erzielte im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2010 endete, auf fortgeführter Basis (ohne Osram) einen Umsatz von rund 30,2 Milliarden Euro. Ende September 2010 hatte der Sektor Industry ohne Berücksichtigung von Osram weltweit rund 164.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Georg Lohmann | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/sce

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