Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Forschungsprojekte im Ostseeraum

29.10.2009
Die international ausgerichtete und innovative Forschungsarbeit engagierter Mitarbeiter gehört zu den Stärken der Hochschule Wismar. Lang ist die Liste der Forschungsprojekte, der seit kurzem zwei weitere hinzuzufügen sind.

Das Logistikprojekt "East-West-Transportation-Corridor II" (EWTC II) bemüht sich um eine bessere und ökologischere Anbindung des Ostseeraumes an das Schwarze Meer und Asien. Im Mittelpunkt des zweiten, des "EGOPRISE-Projekts", steht hingegen die Verbesserung des grenzüberschreitenden Angebots von elektronischen Verwaltungsleistungen, auch als E-Government bezeichnet, an Unternehmen.

Um die angestrebten Ziele zu erreichen wird die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Wismar in den nächsten zwei Jahren mit zahlreichen Institutionen aus dem Ostseeraum in den Bereichen Logistik und E-Government zusammenarbeiten.

Ambitioniert sind die neuen EU-Projekte, an denen sich die Hochschule Wismar beteiligt. Das "EWTC II-Projekt" will ökologische Aspekte eines Transportweges zwischen dem Schwarzen Meer, Asien und dem südlichen Ostseeraum benennen und erklären. Ziel ist ein sicherer, umweltfreundlicher Güterverkehr und eine nachhaltige Transportplanung, die mit Hilfe intelligenter IT-Lösungen möglich sind. Das erste Treffen der Projektgruppe wird zwischen dem 11. und 13. November 2009 im schwedischen Karlshamn stattfinden. Die Leitung des dreijährigen Projektes mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro hat die Region Bleckinge in Schweden inne. Von deutscher Seite sind neben der Hochschule Wismar, das Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommern, der Hafen Saßnitz sowie die IT-Initiative M-V beteiligt.

Das zweite Projekt "EGOPRISE" besitzt mit dem Zweckverband für E-Government einen deutschen Partner mit Führungsrolle. Das Anliegen dieses Projektes mit einer Laufzeit von drei Jahren und einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro ist die Verbesserung des Angebotes von elektronischen Verwaltungsangeboten an Unternehmen im Ostseeraum. Neben der Hochschule Wismar und dem Zweckverband E-Government M-V sind im Rahmen dessen auch das Innenministerium M-V, die Gemeinde Rehna und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft engagiert. Das erste Treffen aller Beteiligten wird Ende Januar 2010 stattfinden. Vertreter der Hochschule Wismar sind bei beiden Projekten Prof. Dr. Gunnar Prause als Koordinator und der wissenschaftliche Mitarbeiter Anatoli Beifert als Projektmanager, die über ein Budget von insgesamt 500.000 Euro verfügen können.

"Mit diesen beiden neuen Aufgabenkomplexen ist die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften momentan an fünf EU-Projekten mit einem Gesamtvolumen von rund einer Million Euro beteiligt. Dies beweist die exzellente Vernetzung und die hohe Kompetenz der Hochschule Wismar im europäischen Raum mit dem Schwerpunkt Ostseeregion. Durch die erfolgreiche Projektarbeit kann nicht nur die internationale Reputation der Hochschule gestärkt werden. Die Projekte ermöglichen auch das Angebot hochqualifizierter Arbeitsplätze im interkulturellen Umfeld", erklärt Professor Dr. Gunnar Prause. Der Prorektor Forschung, der an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften lehrt, ist seit rund zehn Jahren als Koordinator in einer Vielzahl von EU-Projekten erfolgreich tätig.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Gunnar Prause, Tel.: (03841) 753 297 bzw. E-Mail: gunnar.prause@hs-wismar.de oder Anatoli Beifert, Tel.: 03841 753 634 bzw. E-Mail: anatoli.beifert@hs-wismar.de.

Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit