Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Clusterportraits bei Kooperation international: Breslau und Katar

29.01.2010
Kooperation international erweitert mit den beiden neuen Berichten über die Cluster Breslau und Katar erneut das Informationsangebot über leistungsstarke internationale Cluster auf seinem Clusterportal.

Damit stehen nun bereits sechzehn ausführliche Clusterportraits aus dreizehn Ländern zur Verfügung.

Die Clusterportraits liefern bedarfsorientierte, fundierte Informationen. Sie sollen Cluster und Netze in Deutschland bei der Entwicklung von Strategiebildungsprozessen und der Etablierung von Kooperationen unterstützen und ein Benchmarking mit den weltweit Besten ermöglichen. Die Clusterportraits entstehen als dynamische Produkte im Rahmen eines internationalen Clustermonitorings und werden laufend durch aktuelle Nachrichten, Termine und Dokumente ergänzt.

Das niederschlesische Breslau (Wroclaw) ist Polens am schnellsten wachsende Stadt. Sie hat aktuell rund 630.000 Einwohner und besitzt eine lange akademische Tradition mit internationalem Erbe. Breslau verfügt über eine Fläche von 293 km² und gilt als kulturelles und wissenschaftliches Zentrum der Region. Der Cluster Breslau erstreckt sich über knapp 2130 km². In dieser Region leben rund eine Million Menschen. Seit 2003 sind rund 125.000 neue Arbeitsplätze durch die wirtschaftliche Entwicklung im Großraum Breslau entstanden. Die Arbeitslosenquote ist laut Stadtverwaltung im gleichen Zeitraum von 13% auf unter 6% gefallen. Seit den 1990er Jahren konnte sich der Standort als überregionales Wirtschaftszentrum im Dreiländereck von Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen etablieren. Zahlreiche angesehene Hochschulen und Forschungsinstitute, über 140.000 Studierende, zehn Nobelpreisträger sowie die steigende Anzahl ausländischer und inländischer Investoren tragen zu Breslaus steigender Bedeutung in der internationalen Clusterlandschaft bei. Die Kompetenzfelder Breslaus haben sich in den vergangenen Jahren stark ausdifferenziert. Als ehemaliger führender Standort für Elektro- und chemische Industrie haben sich Stadt und Umgebung zu einem breit gefächerten Cluster entwickelt, dessen ausgeprägte Innovationsfelder in der Biotechnologie, Nanotechnologie und Werkstofftechnologie zu finden sind. Weitere Stärkefelder stellen die Informations- sowie die Umwelttechnologien dar.

Der Staat Katar (Dawlat Qatar [arab.], State of Qatar [engl.]), im Nordosten der Arabischen Halbinsel am Persischen Golf gelegen, umfasst ein Gebiet von insgesamt 11.473 km². Das kleine Staatsgebiet und der enorme Reichtum des Landes haben die Entwicklung eines Clusters ermöglicht, dessen Mittelpunkt nahe der Hauptstadt Doha liegt. Mit enormem finanziellem Aufwand konnten moderne Voraussetzungen für Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschung geschaffen werden. Das Land bezieht seinen Reichtum aus den großen Erdöl- und Erdgasvorkommen. 1939 wurde erstmals auf Staatsgebiet Erdöl entdeckt, das zu dem besonders dynamischen Aufschwung des Landes geführt hat. Die aktuelle Entwicklung des Landes wird stark von einer Wirtschaftsdiversifizierung geprägt. Das Königshaus Hamad ist darauf bedacht, den nicht-energiebezogenen Wirtschaftssektor weiter auszubauen und zu fördern. Der Cluster Katar spielt eine Hauptrolle in diesem Prozess. Nahe Doha wurde der Qatar Science & Technology Park (QSTP) errichtet, der ausländischen und inländischen, technologieorientierten Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich in den Gebäuden des Parks niederzulassen und zu kooperieren. Gleichzeitig mit der Forcierung der Innovationsfelder Gesundheitsforschung, Medizin, Erneuerbare Energien, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Umwelttechnologien konnten international renommierte Hochschulen motiviert werden, einzelne Studiengänge in eigens dafür eingerichteten Gebäuden am Standort anzubieten. Die enormen finanziellen Aufwände der gesamten Bildungs- und Wirtschaftsförderungsprogramme von Katar werden unter Leitung der Qatar Foundation durch eine eigens dafür reservierte Ölquelle gestemmt.

Fachlicher Ansprechpartner:
Philipp Clemens
Abteilung Grundsatzfragen von Forschung,
Technologie und Innovation
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214 -362
Telefax: +49 211 6214 -168
E-Mail: clemens@vdi.de
Über die Initiative Kooperation international
Kooperation international bietet umfassendes Wissen zur internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Bildung und ist Kommunikationsplattform für Informations- und Kooperationssuchende aus dem In- und Ausland. Das Internetportal trägt ferner dazu bei, die internationale Zusammenarbeit zwischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie forschenden Unternehmen zu stimulieren. Darüber hinaus stellt Kooperation international ein Instrument der Vernetzung deutscher Regierungsstellen, Wissenschafts-, Mittler- und Wirtschaftsorganisationen dar.

Gemeinsame Betreiber des Portals sind die VDI Technologiezentrum GmbH und das Internationale Büro des BMBF.

Kontakt:
Internationales Büro des BMBF beim
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Telefon: +49 228 3821-468
Telefax: +49 228 3821-444
Dr. Hans-Peter Niller
E-Mail: Hans-Peter.Niller@dlr.de
VDI Technologiezentrum GmbH
Abteilung Grundsatzfragen von Forschung,
Technologie und Innovation
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214 -494
Telefax: +49 211 6214 -168
Dr. Andreas Ratajczak
E-Mail: ratajczak@vdi.de
Der vorliegende Text ist eine gemeinsame Pressemitteilung der VDI Technologiezentrum GmbH und des Internationalen Büros des BMBF.

Dr. Andreas Ratajczak | idw
Weitere Informationen:
http://www.kooperation-international.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena
24.02.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Datenbrille und Co.: TU Kaiserslautern entwickelt alternative Prüfungsformate fürs Studium
02.02.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie