Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ministerium vergibt erstmalig Innovationsgutscheine an kleine und mittelständische Unternehmen im Land

27.11.2008
14,4 Mio. Euro für Drittmittelkooperationen in Forschung und Entwicklung

Ab dem kommenden Montag (1. Dezember) vergibt das Land Innovationsgutscheine an kleine und mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Die Gutscheine können innerhalb eines Jahres bei einer deutschen oder ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung eingelöst werden.

Dafür erhalten die Unternehmen qualifizierte Beratung, fachliche und wissenschaftliche Unterstützung. Diese können sie bei der Einführung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen oder gezielte Forschungs- und Entwicklungsleistungen einsetzen. "Mit den Innovationsgutscheinen haben NRW-Unternehmen die Chance, mit den besten Forschungspartnern aus ganz Europa an der Weiterentwicklung ihrer Ideen zu arbeiten", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart.

Ausgegeben werden die Innovationsgutscheine von der Innovationsallianz der NRW-Hochschulen. Der Wert des Gutscheins ist variabel. Maximal beträgt der Wert 6.000 Euro, die von dem Unternehmen mindestens verdoppelt werden müssen, wenn sie den Gutschein bei einer Hochschule oder Forschungseinrichtung einlösen. Insgesamt stellt das Innovationsministerium in den nächsten fünf Jahren für die Gutscheine 14,4 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge auf einen oder mehrere Innovationsgutscheine können von interessierten Unternehmen jederzeit bei der Innovationsallianz der NRW-Hochschulen gestellt werden. In der Startphase richtet sich das Angebot an Unternehmen in den Technologien Mikro/Nano/Neue Werkstoffe. Es soll auf weitere Zukunftsfelder des Landes wie Energie, Lebenswissenschaften und Medizinforschung/Medizintechnik ausgedehnt werden.

Die Innovationsgutscheine sind Teil eines an kleine und mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen gerichteten Programms "Mittelstand.innovativ!". Im nächsten Jahr sollen spezielle Innovationsdarlehen und Innovationsassistenten für den Mittelstand ausgeschrieben werden. Um Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen enger verzahnen, stehen über das Transferprogramm "Science-to-business" der Landesregierung bis 2012 insgesamt 50 Millionen Euro bereit.

Mehr zu dem Innovationsgutscheinen und dem Antragsverfahren unter www.innovationsgutschein.nrw.de

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovationsgutschein.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Carmenes“ findet ersten Planeten

Deutsch-spanisches Forscherteam entwirft, baut und nutzt modernen Spektrografen

Seit Januar 2016 nutzt ein deutsch-spanisches Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen den modernen Spektrografen „Carmenes“ für die Suche nach...

Im Focus: Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

Damit die heute existierenden Prototypen von Quantencomputern ihr volles Potenzial entfalten, müssen sie erstens viel größer werden, d.h. über deutlich mehr...

Im Focus: Error-free into the Quantum Computer Age

A study carried out by an international team of researchers and published in the journal Physical Review X shows that ion-trap technologies available today are suitable for building large-scale quantum computers. The scientists introduce trapped-ion quantum error correction protocols that detect and correct processing errors.

In order to reach their full potential, today’s quantum computer prototypes have to meet specific criteria: First, they have to be made bigger, which means...

Im Focus: Search for planets with Carmenes successful

German and Spanish researchers plan, build and use modern spectrograph

Since 2016, German and Spanish researchers, among them scientists from the University of Göttingen, have been hunting for exoplanets with the “Carmenes”...

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Carmenes“ findet ersten Planeten

18.12.2017 | Physik Astronomie

Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

18.12.2017 | Physik Astronomie

Konsortium erhält 2 Millionen Euro Förderung für neue MR-kompatible elektrophysiologis

18.12.2017 | Medizintechnik