Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Meyer-Krahmer: "Umweltfreundlich Strom produzieren - ostdeutsches Spitzencluster hat die Nase vorn"

21.09.2009
Staatssekretär präsentiert Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland

Damit die Photovoltaik in Deutschland eine erfolgreiche Zukunft hat, stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf diesem Gebiet gezielt die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft.

Anlässlich des Beginns der international führenden Europäischen Photovoltaik Solarenergie Konferenz und Ausstellung (PVSEC) in Hamburg präsentierte Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer das Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland: "Wir wollen mit dem Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF Deutschlands leistungsfähigste Cluster von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren Akteuren einer Region stärken und sie auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe unterstützen", sagte der Staatssekretär am Montag.

"Die Photovoltaik kann einen wichtigen Beitrag dafür leisten, dass wir umweltfreundlich Strom produzieren. Außerdem kann diese Technologie für Deutschland weitere Exportmärkte erschließen." Voraussetzung dafür ist nach den Worten des Staatssekretärs, dass der Preis für Solarstrom weiter sinkt.

Der Cluster "Solarvalley Mitteldeutschland" wurde 2008 als einer der fünf Spitzencluster der ersten Wettbewerbsrunde von der unabhängigen Jury ausgewählt. Er erhält vom Bundesforschungsministerium zur Umsetzung seiner Strategie eine Förderung von bis zu 40 Millionen Euro in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

35 Unternehmen, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen in den Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben eine Partnerschaft gebildet. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den Technologievorsprung im Bereich der Solarstromtechnik gegenüber internationalen Wettbewerbern auszubauen und neue Märkte durch Kosten senkende Fertigungstechnologien zu erschließen. So wird zum Beispiel die Herstellung ultradünner Silizium-Solarzellen erforscht, um den Silizium-Materialverbrauch in der Fertigung deutlich zu reduzieren. Damit lassen sich die Fertigungskosten und auch der Energieverbrauch für die Solarzellenherstellung entscheidend verringern.

Der Endverbraucherpreis von solar erzeugtem Strom soll nach dem Willen der Cluster-Partner in Deutschland ab 2015 auf das Niveau konventionell erzeugten Stroms sinken. Die Photovoltaik könnte damit einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel der Bundesregierung leisten, bis 2020 einen Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 30 Prozent zu erreichen. Schon heute zählt die Photovoltaik mit 8.500 Beschäftigten zu den wichtigsten Industriezweigen in der Region Mitteldeutschland. In den nächsten zehn Jahren soll diese Zahl auf 60.000 steigen.

Weitere Informationen gibt es bei:

Dr. Daniel Rohe, Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Energietechnologien (ERG), Forschungszentrum Jülich GmbH
Tel.: 02461 61-8797, E-Mail: d.rohe@fz-juelich.de

Silvia von Einsiedel | BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de
http://www.bmbf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise