Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LMU erhält Zuschlag für das neue "Amgen Scholars Europe Program"

12.11.2008
Die LMU hat neben zwei weiteren führenden europäischen Universitäten den Zuschlag für das "Amgen Scholars Europe Program" erhalten, das im kommenden Sommer zum ersten Mal auch in Europa stattfinden wird.

Dieses internationale Sommerprogramm wird mehr als 100 ausgewählten jungen Studierenden aus ganz Europa die Gelegenheit eröffnen, unter Anleitung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erste Erfahrungen in anwendungsbezogener Forschung zu sammeln.

Im Mittelpunkt stehen hierbei insbesondere die Gebiete Biotechnologie und Lebenswissenschaften. Ziel des Programms ist es, junge Studierende für eine Karriere in der Wissenschaft zu begeistern.

Das "Amgen Scholars Europe Program" ist eine Initiative der Amgen Foundation, dem gemeinnützigen Arm von Amgen Inc., einem der führenden Biotechnologie-Unternehmen weltweit. Neben der LMU wurden die Universität Cambridge und das Karolinksa Institutet in Schweden als Gastuniversitäten für die zweijährige Pilotphase ausgewählt. Zur Durchführung des Sommerprogramms und für die Auswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Europa erhalten die drei Universitäten Mittel in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen US Dollar. Die drei Universitäten kooperieren bereits im Rahmen der League of European Reserach Universities (LERU), einem Zusammenschluss von 20 führenden europäischen Universitäten, die auf europäischer Ebene gemeinsam Einfluss auf die Gestaltung des europäischen Hochschul- und Forschungsraumes nehmen.

Das "Amgen Scholars Program" wird im kommenden Sommer in verschiedenen Fakultäten, universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem HighTechCampusLMU stattfinden. Die teilnehmenden Studierenden profitieren damit nicht nur von der Expertise der sie betreuenden renommierten Forscherinnen und Forscher, sondern auch von einer europaweit einzigartigen Infrastruktur an Forschungseinrichtungen im Bereich der Lebenswissenschaften und Biotechnologie.

Von Juli bis September 2009 werden die Studierenden an Forschungsprojekten, wissenschaftlich orientierten Seminaren und Veranstaltungen teilnehmen, bei denen sie untereinander Netzwerke bilden können. Die Angebote erstrecken sich dabei von Biochemie und Biopsychologie, über strukturelle, molekulare, Zell- und Entwicklungsbiologie bis hin zu Neurobiologie, Computational Neurosciences und Physiologie. Zum Abschluss des Sommerprogramms findet in Cambridge, England, ein dreitägiges Symposium statt, bei dem die Studierenden die Möglichkeit haben, ihre Erfahrungen und Ideen, die sie im Laufe des Forschungsprogramms gesammelt haben, mit ihren Kommilitonen auszutauschen und ihre Kenntnisse durch Vorträge von herausragenden Forschern aus Wissenschaft und Wirtschaft zu vertiefen.

Über das Amgen Scholars U.S. Program
Seit mittlerweile acht Jahren nehmen jedes Jahr Studierende aus allen Teilen der USA am "Amgen Scholars U.S. Program" teil, das unter der Leitung renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem Etat von 25 Millionen US Dollar an zehn führenden Universitäten stattfindet, wie beispielsweise dem Massachusetts Institute of Technology, der Stanford University und der University of California, Berkeley.
Kontakt:
Annette Condon
EU media, Amgen
Tel.: 00353 87 284 1951
Kristen Davis
US media, Amgen
Tel.: 001 805 447 3008

| LMU München
Weitere Informationen:
http://www.amgenscholars.eu
http://www.kooperation-international.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften