Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenzzentrum Virtual Engineering Rhein-Neckar

16.03.2012
Neues Technologietransferzentrum an der Hochschule Mannheim

Eine seit langem bestehende, intensive Zusammenarbeit der Hochschule Mannheim mit dem weltweit führenden Hersteller von Landmaschinen, John Deere, trägt ihre Früchte. Das seit dem Jahr 2004 existierende Virtual Reality Center der Hochschule geht dabei in dem neuen fakultätsübergreifenden Kompetenzzentrum Virtual Engineering Rhein-Neckar (KVE) auf. Durch diese Maßnahme werden John Deere und die Hochschule ihre Zusammenarbeit auf dem innovativen Gebiet der Virtual Reality intensivieren. Ziel ist die Etablierung eines von Industrie und Lehreinrichtungen genutzten Kompetenzzentrums in der Metropolregion Rhein-Neckar.


Arbeiten in der Mehrseiten-Cave

Technisches Highlight der auf mehrere Jahre hinaus vereinbarten Kooperation ist eine „Mehrseiten Cave“. In diesem speziellen Raum, der eine dreidimensionale Darstellung in alle relevanten Blickrichtungen erlaubt, „erleben“ Betrachter die von Computern generierten Gegenstände und Umgebungen als seien sie real. Der Nutzen dieser von John Deere gesponserten Installation ist für alle Beteiligten gleichermaßen groß.

Der Firmenpartner wird seine Entwicklungen bereits in einem frühen Entwicklungsstadium nun noch umfangreicher „anfassen“, „testen“ und z. B. auf Montierbarkeit untersuchen können. Die Virtuellen Prototypen können mit bereits vorhanden Rapid Prototyping Technologien sowie gleichermaßen mit bereits vorhandenen Produkten oder Baugruppen zu „Mixed Reality“ kombiniert werden. Die Hochschule Mannheim hat die Chance, mit dieser innovativen Technik ihre Forschung und Entwicklung sowie die Lehre auf diesem Feld weiter auszubauen. Die universell einsetzbare Visualisierungstechnik des Zentrums steht dabei allen Fakultäten der Hochschule Mannheim zur Verfügung.

Der Begriff „Virtuelle Realität“ scheint beim Versuch, ihn zu definieren, bereits überholt. Zu schnell entwickeln sich neue Techniken und Anwendungen in einer großen Anzahl von Anwendungsfeldern wie: Fahrzeugbau, Anlagenbau, Apparatebau, Fabrikplanung, Arbeitsplatzgestaltung, Architektur, Produktgestaltung, Trainingssimulatoren, Medizintechnik, Psychologie, Marketing, Ergometrie, Freizeitgestaltung und vielen mehr. Mit der Weiterentwicklung der Technologien hinsichtlich der Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und virtueller Welt, erfährt das Thema aktuell einen weiteren Innovationsschub.

Um den Technologietransfer in der Metropolregion Rhein-Neckar zu forcieren, können neben den beiden Hauptakteuren auch andere Unternehmen und Bildungseinrichtungen die in der Region einmalige Konzentration von Equipment und Fachwissen für sich nutzen. Neben der Bereitstellung von Visualisierungstechnik und dem zugehörigen Knowhow können auch entsprechende Räumlichkeiten und Dienstleistungen für die Bewältigung von Forschungsprojekten am KVE in Anspruch genommen werden. Bisher besteht in der Region keine vergleichbare Einrichtung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kve-rhein-neckar.de

Kontakt:
Hochschule Mannheim
KVE Rhein-Neckar
Paul-Wittsack-Str. 10
68163 Mannheim
kve@hs-mannheim.de

Bernd Vogelsang | idw
Weitere Informationen:
http://www.kve-rhein-neckar.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE