Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kinder erforschen die Solarkraft - FH Frankfurt erhält SCHOTT Solar Experimente-Koffer

30.06.2011
Die Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) hat vom Solarunternehmen SCHOTT Solar AG aus Mainz einen Solar Experimente-Koffer entgegengenommen.

Dieser soll in den Lernwerkstätten im künftigen forschungsorientierten FH-Kinderhaus und in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden. Im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit werden Studierende auch für die Arbeit in Lernwerkstätten ausgebildet.

Der Koffer hilft, den Kindern durch altersgerechte Versuche mit Solarenergie einen Einblick in die dahinterstehenden Technologien zu geben. Sie sollen so früh an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) herangeführt werden.

„Über praktische Versuche zur Solarenergie sollen die Kinder schon frühzeitig mit erneuerbaren Energien in Berührung kommen und ihr Bewusstsein für eine nachhaltige Zukunft gestärkt werden“, erklärt FH-Präsident Dr. Detlev Buchholz. „Wir hoffen, auf diese Weise bei Mädchen und Jungen das Interesse an Naturwissenschaften und Technik spielerisch zu wecken. Der SCHOTT Solar AG danken wir für ihre großzügige Spende, die unsere Arbeit im forschungsorientierten Kinderhaus unterstützen wird.“ Der SCHOTT Solar Experimente-Koffer ist ursprünglich für die Verwendung im Physikunterricht konzipiert. Er enthält mehrere kleine Solarmodule, Beleuchtungseinheiten und Bausteine für verschiedene Experimente. Das forschungsorientierte Kinderhaus der FH Frankfurt wird künftig Regelbetreuung, flexible Betreuung und Lernwerkstätten für die frühe naturwissenschaftlich-technische Bildung unter einem Dach vereinen.

Studierende der FH-Lehrveranstaltung „Phäno+ Natürliche Energiequellen für Kleinkinder erfahrbar machen“ hatten bei einer Exkursion im Mai 2011 die Firma SCHOTT Solar besichtigt, dort selbst entworfene Objekte vorgestellt und fachlichen Rat eingeholt. In „Phäno+“ haben die Studierenden kindgerechte „Spiel- und Lernobjekte“ entworfen. Einige sollen auf dem Außengelände des forschungsorientierten Kinderhauses eingesetzt werden. Die Objekte werden von natürlichen Energiequellen wie Sonne und Wind versorgt und sollen den Kindern vielfältige Experimente ermöglichen. Bei der Planung setzten sich die Studierenden mit dem Spiel-, Lern-, und Forschungsverhalten von Kleinkindern und den Konzepten der frühen naturwissenschaftlichen und technischen Bildung auseinander. Sie mussten zudem ihr Wissen über Architektur, die Solar- und Windenergie sowie ihre Baukenntnisse miteinander verbinden. „Phäno+“ ist Teil des „studium generale“ an der FH Frankfurt.

Das „studium generale“ vermittelt in den Bachelor-Studiengängen fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen. Dabei eröffnen Lehrende aus mindestens drei der vier Fachbereiche interdisziplinäre Zugänge zu aktuellen Querschnittsthemen. Ziel ist, transdisziplinäres Denken und kooperatives Handeln zu fördern.

„In unserem Seminar ‚Phäno+’ flossen Kenntnisse und Kompetenzen von Studierenden verschiedener Disziplinen zu einem bislang einzigartigen und zukunftsweisenden Projekt zusammen. Wegen der wachsenden Bedeutung frühkindlicher Bildung sowie der regenerativen Energien könnten die Entwürfe der Studierenden bei der Gestaltung von Spiel- und Lernorten für Kinder wegweisend sein“, sagt Prof. Dr. Margitta Kunert-Zier, Koordinatorin der Lehrveranstaltung „Phäno+“ und Professorin am Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der FH FFM.

Sarah Blaß | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-frankfurt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Schulraum in Stuttgart mit VLC-Technologie vom Fraunhofer HHI eröffnet
03.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie