Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IPRI-Projekt zu Früherkennung von Wandel und Bewertung von Wandlungsfähigkeit im Wertschöpfungsnetz

06.10.2010
Im Rahmen des am 1. September 2010 gestarteten Verbundprojekts „Früherkennen, Messen, Bewerten und Gestalten von Wandel im Wertschöpfungsnetz (Vertumnus)“ entwickelt IPRI Instrumente und Methoden, die es ermöglichen, Wandel und Wandlungsnotwendigkeit im Wertschöpfungsnetz frühzeitig antizipieren zu können sowie die Bewertung von Wandlungsfähigkeit im Wertschöpfungsnetz durchführen zu können.

Durch steigende Dynamik und Komplexität der Unternehmensumwelt werden Unternehmen zu immer kürzeren Anpassungszyklen gezwungen. Überleben kann nur, wer in der Lage ist, den ständig wachsenden Änderungsdruck zu antizipieren und sich durch Wandlungsfähigkeit zu behaupten.

In der heutigen stark vernetzten Unternehmenswelt genügt es hierbei nicht mehr nur ein Unternehmen isoliert zu betrachten, vielmehr muss der Fokus auf dem Wertschöpfungsnetz liegen.

An dieser Stelle setzt das am 1. September 2010 gestartete Verbundprojekt „Früherkennen, Messen, Bewerten und Gestalten von Wandel im Wertschöpfungsnetz (Vertumnus)“ an. Im Vordergrund stehen die Fragen, wie Wandlungsdruck im Wertschöpfungsnetz frühzeitig erkannt werden kann, wie darauf proaktiv reagiert werden sollte und wie sich Wandlungsfähigkeit (ökonomisch) planen lässt. Das Projektkonsortium setzt sich aus insgesamt 12 Mitgliedern, darunter Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Wertschöpfungsstufen sowie spezialisierten Forschungsinstituten zusammen.

Im Teilprojekt „Frühzeitiges Erkennen und Planen von Wandlungsfähigkeit im Netzwerk“ untersucht IPRI insbesondere, wie Wandel und Wandlungsnotwendigkeit im Wertschöpfungsnetz frühzeitig erkannt werden kann und entwickelt eine entsprechende Systematik. Des Weiteren wird ein Instrument zur Bewertung von Wandlungsfähigkeit im Wertschöpfungsnetz entwickelt, welches insbesondere ökonomische Aspekte in den Vordergrund bei der Planung von Wandlungsfähigkeit stellt. Die Vorgehensweise wird im Projektverlauf in einer Software umgesetzt und validiert.

Für weitere Fragen zum Projekt steht Ihnen Herr Meyer-Schwickerath (Telefon: 0711-6203268-0; E-Mail: bmeyerschwickerath@ipri-institute.com) gerne zur Verfügung.

Förderhinweis:
Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com
http://www.vertumnus-projekt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik