Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationales Lehrmaterial zur Chemieinformation über öffentlich zugängliches Repository verfügbar

25.10.2010
In einem gemeinsamen Projekt haben die Fachgruppe Chemie-Information-Computer (CIC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und die "Division of Chemical Information" (CINF) der amerikanischen Chemiefachgesellschaft ACS für Lehrmaterial zur Chemieinformation eine internationale Publikationsplattform mit integriertem Bearbeitungs- und Begutachtungssystem konzipiert / FIZ CHEMIE hat das moderne Repository "XCITR" (eXplore Chemical Information Teaching Resources) technisch realisiert und betreibt die Server / Präsentation auf der 6. German Conference on Chemoinformatics in Goslar (7.-9.11.2010) in einem Vortrag sowie an einem Ausstellungsstand

Wissenschaftliches Lehr- und Ausbildungsmaterial zur Chemieinformation kann künftig von Dozenten, Fachautoren und Informationsanbietern auf einer internationalen Plattform im Internet veröffentlicht, bearbeitet und begutachtet werden.

Mit dem Repository XCITR (eXplore Chemical Information Teaching Resources), einem modernen Softwaresystem für die Speicherung, Bereitstellung, kooperative Begutachtung und Nutzung elektronischer Dokumente, will man erarbeitetes Unterrichtsmaterial der interessierten Fachöffentlichkeit auf der ganzen Welt zur Weiternutzung anbieten.

Das innovative interaktive System, das die Grundlage für die vielversprechende internationale Bildungskooperation in der Chemieinformation ist, wird auf der 6. German Conference on Chemoinformatics Anfang November in Goslar (7.-9.11.2010) in einem Vortrag und an einem Ausstellungsstand präsentiert. Im Internet ist die Plattform unter: http://www.xcitr.org/

XCITR ist nicht nur für Dozentinnen und Dozenten sowie für Bibliotheken im Bereich Chemieinformation gedacht. Sie soll auch für Professoren, Lehrer und Ausbilder anderer Fachgebiete mit Bezug zur Chemieinformation eine zuverlässige Quelle hochwertigen Unterrichtsmaterials werden. Um die Qualität der Sammlung zu sichern, werden neu eingestellte Materialien vor der Freischaltung von einem akademischen Redaktionsbeirat (Editorial Board) begutachtet.

Bereitgestellte Texte, Folien und Illustrationsmaterial können, sofern der Autor oder Informationsanbieter dies erlaubt, auch weitergegeben oder sogar modifiziert werden. Die Plattform bietet ein Linzenzmodell mit Copyright-Optionen an, die beim Hochladen des Lehrmaterials frei ausgewählt werden können und von einer feingranularen Rechteverwaltung umgesetzt werden.

Benutzen kann man XCITR ohne Registrierung, um sich z.B. einen Überblick über vorhandenes Material zu verschaffen. Registrierten Nutzern steht die volle Funktionsfähigkeit der Plattform zur Verfügung. Sie können sich z.B. einen individuellen Workspace einrichten, Dokumente kommentieren, bewerten und an Foren teilnehmen.

Die Idee zu XCITR wurde in gemeinsamen Überlegungen der Fachgruppe Chemie-Information-Computer (CIC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der "Division of Chemical Information" (CINF) der American Chemical Society (ACS) geboren. Mitglieder der beiden Fachgruppen haben das System entlang der speziellen Anforderungen der Fachrichtung Chemieinformation an eine interaktive Publikationsplattform mit automatisierten Abläufen zum wissenschaftlichen Diskurs konzipiert. Dabei entwickelten sie u.a. ein eigenes, flexibles Metadatenschema, das ebenfalls speziell auf die Bedürfnisse der Chemieinformation ausgerichtet ist.

Auf Seiten der Fachgruppen sind so bedeutende Universitäten wie die amerikanische Stanford University, die University of Chicago und die schweizerische ETH Zürich beteiligt. In Deutschland engagieren sich die Arbeitsgruppen von Professor Dr. Gregor Fels von der Universität Paderborn und von Prof. Dr. Achim Zielesny von der Fachhochschule Gelsenkirchen federführend.

FIZ CHEMIE hat die Plattform technisch realisiert, betreibt sie und wird sie weiterentwickeln.

Weitere Informationen
XCITR-Plattform: http://www.xcitr.org/
GDCh Fachgruppe CIC: http://www.gdch.de/strukturen/fg/cic.htm
ACS Fachgruppe CINF: http://www.acscinf.org/
6. Conference on Chemoinformatics: http://www.gdch.de/vas/tagungen/tg/5412__e.htm

FIZ CHEMIE: http://www.chemistry.de

FIZ CHEMIE
Postfach 12 03 37
D-10593 Berlin
www.chemistry.de
E-Mail: info@fiz-chemie.de
Für die Presse:
Dr. Ira Fresen
Tel.: +49 (0)30 / 399 77- 0
E-Mail: info@fiz-chemie.de
Über FIZ CHEMIE
FIZ CHEMIE ist eine von Bund und Ländern geförderte gemeinnützige Einrichtung mit der primären Aufgabe, der Wissenschaft, Lehre und Industrie qualitativ hochwertige Informationsdienstleistungen im Bereich der allgemei¬nen Chemie, der chemischen Technik und angrenzender Gebiete zur Verfügung zu stellen. Es ist nach der Qua¬litätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. FIZ CHEMIE unterhält Beziehungen zu Forschungs- und Informati¬onseinrichtungen im In- und Ausland und hat Marketingabkommen mit Partnerorganisationen weltweit. Das Fachinformationszentrum engagiert sich für die Weiterentwicklung und Verknüpfung der nationalen und internati¬onalen chemischen Fachinformation. FIZ CHEMIE ist ein Institut der wissenschaftlichen Infrastruktur in der Leibniz-Gemeinschaft (WGL).

Vanessa Vogt-Herrmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.chemistry.de
http://www.xcitr.org/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften