Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationales Exzellenznetzwerk für die Wissenschaftsregion Ruhr

03.04.2009
KWI und Stiftung Mercator starten die Global Young Faculty. Ab sofort können die Rektoren der drei Universitäten und die Leiter von außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Wissenschaftsmetropole Ruhr Kandidaten für die Global Young Faculty vorschlagen.

Die Global Young Faculty ist eine Initiative des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und der Stiftung Mercator. Das Projekt wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW zusätzlich unterstützt.

Im neuen Kooperationsnetzwerk sollen rund 100 Nachwuchswissenschaftler aus der Region und dem Ausland zwischen Herbst 2009 und November 2010 zusammenarbeiten. Ziel ist es, herausragende Nachwuchsforscher der Region zu vernetzen und zugleich internationale Nachwuchswissenschaftler an die Ruhrregion heranzuführen. Die Nominierungsvorschläge können bis zum 15. Juni 2009 beim KWI eingereicht werden. Ein Expertengremium der Kooperationspartner wird die Mitglieder der Global Young Faculty im Sommer 2009 auswählen.

"Ziel ist es, aus Sicht der Wissenschaften einen Beitrag zur Lösung der drängenden Fragen der globalisierten Welt im 21. Jahrhundert zu leisten. Da ist vor allem auch der wissenschaftliche Nachwuchs gefragt", sagt Professor Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen. "Mit der Global Young Faculty entsteht ein internationales und interdisziplinäres Forum für die Diskussion wichtiger Zukunftsfragen, das Forschung und gesellschaftliche Verantwortung verbindet." Die rund 100 Wissenschaftler werden im Rahmen der Global Young Faculty an zentralen Forschungsfragen der Themenbereiche Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit und Kultur und Gesellschaft arbeiten.

"Mit der Global Young Faculty möchte die Stiftung Mercator die Wissenschaftsregion Ruhr stärken", so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. "An den Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen der Region forschen bereits exzellente Nachwuchswissenschaftler. Diese wollen wir fördern, an die Region binden und ihnen zugleich eine internationale Perspektive bieten." Den Nachwuchswissenschaftlern stehen Mittel für internationale Forschungskooperationen in Form von Workshops, Tagungen und Sommerakademien zur Verfügung. Außerdem werden sie an einem vom KWI organisierten Rahmenprogramm teilnehmen. Die Stiftung Mercator unterstützt die Global Young Faculty mit rund 500.000 Euro.

Höhepunkt der Global Young Faculty und zugleich eine Abschlussveranstaltung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist der Kongress "Our Common Future" im November 2010. Der Kongress findet vom 2. bis 6. November 2010 in Hannover und Essen statt. Er wird in Hannover ausgerichtet von der Deutschen Messe und der VolkswagenStiftung sowie in Essen von der Stiftung Mercator in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut. Der Kongress greift Debatten über zentrale Zukunftsfragen auf, die im Rahmen der Expo 2000 in Hannover angestoßen wurden. In Essen bildet er den Abschluss des Veranstaltungsjahres der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Magdalena Schaeffer
Pressesprecherin
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Tel.: 0201-7204-152
E-Mail: magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de
Christiane Reusch
Leiterin Kommunikation
Stiftung Mercator
Tel.: 0201-24522-42
E-Mail: reusch@stiftung-mercator.de

Magdalena Schaeffer | idw
Weitere Informationen:
http://www.stiftung-mercator.de
http://www.kulturwissenschaften.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie