Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovatives Online-Angebot für Lehrende geht online

11.07.2016

Online-Tool LENA (LehrEvaluations-Navigation) verbindet Lehrevaluationsergebnisse mit konkreten Anregungen zur Verbesserung der Lehre

Wie können die Ergebnisse der individuellen Lehrveranstaltungsevaluation konkret in der eigenen Lehre umgesetzt werden? Das Online-Tool LENA (LehrEvaluations-NAvigation) unterstützt Lehrende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) dabei, diese Frage möglichst unkompliziert, zielgerichtet, individuell und wissenschaftlich fundiert zu beantworten. LENA ist ab sofort online verfügbar.


LENA-Logo


So funktioniert der Einsatz von LENA. Grafik: Sven Wasserthal

Entwickelt wurde das Online-Tool an der Professur für Hochschuldidaktik und Evaluation (Prof. Dr. Jan Ulrich Hense) in enger Kooperation mit der Servicestelle Lehrevaluation und dem Hochschuldidaktischen Kompetenzzentrum im Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen (ZfbK) der JLU – unterstützt von Studierenden und Lehrenden verschiedener Fachbereiche der JLU. Das Projekt wurde gefördert durch zentrale QSL-Mittel.

Die Besonderheit von LENA liegt darin, dass das Onlinesystem inhaltlich eng mit dem neuen Gießener Lehrveranstaltungsevaluations-Instrument MoGLi (Modulares Gießener verhaltensbasiertes Lehrveranstaltungsrückmeldungsinstrument) verknüpft ist. Daher kann LENA für alle Lehraspekte des MoGLi, die in der Rückmeldung thematisiert werden, konkrete Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen und eine Vielzahl weiterführender Hinweise geben. Die Lehrenden selbst wählen die Bereiche aus, zu denen sie sich Anregungen wünschen.

Zu jedem der ausgewählten Bereiche präsentiert LENA mindestens fünf konkrete Strategien, um diesen Aspekt zu realisieren, Stimmen erfahrener Lehrender zu diesem Aspekt, Best-Practice-Beispiele aus der Sicht von Studierenden, passende hochschuldidaktische Angebote und zusätzliche Methoden.

Die Kategorien „Stimmen aus der Lehrpraxis“ und „Das sagen Studierende“ speisen sich aus Einzelinterviews mit Lehrenden der JLU sowie aus Gruppendiskussionen mit Studierenden der JLU zum Thema „Gelungene Lehrpraxis“. Sie liefern somit authentische Stimmen aus dem Lehr-Lern-Alltag der JLU.

Der Prototyp von LENA, das „LVE-Navi“, wurde bereits im Wintersemester 2015/16 von zufällig ausgewählten Lehrenden der JLU erprobt. Dabei erzielte LENA gute Noten: Das Layout, die einfache Bedienbarkeit und die Inhalte überzeugten. „Besonders erfreulich war, dass ein klarer Mehrwert des Systems als Ergänzung zur Lehrevaluation bestätigt wurde“, so Prof. Dr. Jan Ulrich Hense. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Testphase äußerten sich positiv: „Ich finde diese Strategien sehr sinnvoll, nur aus konkreten (Fehler-)Beispielen lernt man!“ Eine andere Rückmeldung lautete: „Eine wertvolle Unterstützung der Lehrenden und eine absolut positive Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik!“

Basierend auf den Erkenntnissen aus der Testphase wurde das System überarbeitet. Nun erhalten alle Lehrenden der JLU mit Erhalt ihrer Lehrevaluationsergebnisse einen Zugang zu LENA.

Kontakt

Prof. Dr. Jan Ulrich Hense
Professur für Hochschuldidaktik und Evaluation
Otto-Behaghel-Straße 10F, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-26400
E-Mail: jan.hense@psychol.uni-giessen.de

Lisa Dittrich | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau