Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationstreiber der Wirtschaft trainieren am HPI das Managen von Komplexität mit Design Thinking

06.10.2014

Wie Führungskräfte wachsenden Veränderungsdruck mit vernetztem Denken und Handeln bewältigen können, zeigt ein dreimonatiges Intensivtraining, welches das Hasso-Plattner-Institut (HPI) am Mittwoch, 8. Oktober startet. Sein Titel: „Komplexität managen mit Design Thinking“.

Teilnehmer sind 22 Innovationstreiber und Entscheider aus Unternehmen und Organisationen. Sie stammen aus Deutschland, Großbritannien, Spanien, Tschechien, Indien und Brasilien. Vertreten sind die Branchen Informationstechnologie, Automotive und Consulting sowie Verbände und Kreativ-Agenturen.

Die Gruppe hat bereits erste Erfahrungen mit dem Einsatz der Innovationsmethode Design Thinking gesammelt. Durchgeführt wird das Training in Potsdam - von der HPI School of Design Thinking und der HPI Academy.

„Mit dem Design Thinking Professional Track fügen wir der Ausbildung von Studenten im Basic und Advanced Track jetzt ein Angebot für Manager hinzu, das den Schwerpunkt auf die direkte, praktische Umsetzung legt”, erläutert Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking. Einzelnen oder Gruppen von leitenden Mitarbeitern soll das Training Sicherheit beim Anwenden von Design Thinking-Prinzipien in spezifischen Fragestellungen vermitteln. Gesucht wird nach kreativen Lösungen für die komplexen Aufgaben der täglichen Arbeit.

„Die Teilnehmer können entdecken, welchen integrierenden Einfluss Design Thinking auf Zusammenarbeit, Innovationsprozesse und die Umsetzung von Strategien hat“, sagt Weinberg. Das Coaching-Team bringt langjährige Erfahrung aus der weltweiten Design Thinking-Lehre und –Forschung sowie aus der Anwendung in Unternehmen und Organisationen mit.

Das gemeinsam mit Wirtschaftspartnern entwickelte Intensiv-Programm mit drei Monaten Laufzeit besteht aus drei Modulen mit jeweils drei Präsenztagen in Potsdam. In kleinen Gruppen erlebt man die Prinzipien des Design Thinkings, wendet sie in realen, selbst eingebrachten Projekten an und überträgt sie auf die notwendigen konkreten Problemlösungen im eigenen Haus. Erfahrene Coaches betreuen die Teilnehmer und unterstützen sie dabei, die Projekte auch in den Zeiten zwischen den Workshops in den Unternehmen weiterzutreiben.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

Weitere Informationen:

https://hpi.de - Website des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), Universität Potsdam
http://www.hpi.uni-potsdam.de/d_school/professional_education/professional_track... - Infos zum Professional Track des HPI im Design Thinking

Hans-Joachim Allgaier | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie