Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HU-Student baut digitalen Campus

31.08.2011
Bereits 11.000 Nutzer in der Testphase / Millionen-Förderung ermöglicht Weiterentwicklung

Akademische Arbeit ist selten an einen Ort gebunden. Seminarmaterialien zu Hause aus dem Internet herunterzuladen, während des Auslandsaufenthaltes die Vorlesungen nicht zu verpassen oder sich über die Inhalte mit Studierenden aus aller Welt auszutauschen – im digitalen Zeitalter muss das möglich sein – dachte sich HU-Student Jonas Liepmann. Der 33-Jährige hat während seines kulturwissenschaftlichen Studiums ein cloud-basiertes Netzwerk geschaffen, mit dem Lehrende und Studierende sich über Hochschulgrenzen hinweg austauschen können: iversity.

Bereits in der Testphase registrierten sich 11.000 Nutzer. Von diesem Wintersemester an können Lehrende und Studierende auf der hochschulübergreifenden Online-Plattform iversity arbeiten. Eine Million Euro aus Mitteln der Europäischen Union, des Landes Brandenburg und der BMP media investors AG hat die umfassende Weiterentwicklung der Plattform ermöglicht.

„Wir sind ein junges, zwanzigköpfiges Team von internationalen Studierenden, das sich ein bedeutendes Ziel gesetzt hat: eine neue Bildungs- und Forschungsinfrastruktur für das digitale Zeitalter zu schaffen. Ortsunabhängig können Studierende jederzeit auf ihre Materialien und Kontakte zurückgreifen und in der Community ergeben sich wertvolle Netzwerkeffekte. Die öffentlichen Mittel geben uns jetzt den entscheidenden Schub für die Öffnung der Plattform für Nutzer aus aller Welt“, sagt iversity-Gründer Jonas Liepmann.

Mit iversity können Dozenten einfach und kostenfrei Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekte und Konferenzen online organisieren, indem sie Lehrmaterialien schnell und einfach hochladen oder ganze Webseiten für Lehrveranstaltungen erstellen. Links, Literaturempfehlungen und Kommentare können so von allen Mitgliedern einer Lehr- oder Forschungsgruppe gelesen werden ohne einen Blog oder ein Content-Management-System aufsetzen zu müssen.

Studierende finden Möglichkeiten zum Austausch und zur digitalen Zusammenarbeit, die es in bisherigen E-Learning-Systemen nicht gibt. Jonas Liepmann: „iversity bietet Möglichkeiten zur Zusammenarbeit auch außerhalb des Seminarraums. Über die Plattform können Studierende Diskussionen in großen oder kleinen Gruppen führen, gemeinsam Texte lesen, kommentieren und verfassen.“

iversity sieht sich auch als Antwort auf den erwarteten Massenansturm an deutschen Universitäten. Geschäftsführer Hannes Klöpper: „Die Studierendenquote steigt seit Jahren an. Zum Wintersemester strömen zwei Abiturjahrgänge an die Hochschulen. Mit iversity können Studierende die Anonymität an einer Massenuniversität überwinden und stärker von- und miteinander lernen.“

Nähere Informationen unter: http://www.iversity.org

(Im September wird die neue Seite freigeschaltet. Voranmeldungen für einen frühzeitigen Zugang sind schon jetzt auf der Website möglich).

WEITERE INFORMATIONEN
Hannes Klöpper
iversity GmbH
Dahlwitzer Straße 78
15366 Neuenhagen
Mobil: 0170 239 07 56
Büro: 030 57 70 93 – 38
E-Mail: h.kloepper@iversity.org

Constanze Haase | idw
Weitere Informationen:
http://www.iversity.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Datenbrille und Co.: TU Kaiserslautern entwickelt alternative Prüfungsformate fürs Studium
02.02.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Projekt DISTELL erforscht digitale Hochschulbildung
26.01.2017 | Hochschule Esslingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften