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Hertie School startet größtes EU-Forschungsprojekt zur Verwaltung der Zukunft

20.01.2011
Die Hertie School of Governance leitet zusammen mit der Erasmus Universität Rotterdam das bislang größte EU-Projekt der vergleichenden Verwaltungsforschung.

Erstmals soll auf einer breiten Basis empirischer Erkenntnisse beleuchtet werden, wie die Ziele Sparsamkeit und Effizienz einerseits, sowie Bürgernähe und soziale Gerechtigkeit andererseits erreicht werden können.

EU-Forschungsmittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro stehen für das Projekt unter dem Titel „Coordinating for Cohesion in the Public Sector of the Future – COCOPS” zur Verfügung, das über dreieinhalb Jahre laufen wird. Mehr als 25 Wissenschaftler von elf Universitäten aus zehn EU-Mitgliedstaaten sind daran beteiligt.

Überall in Europa sollen Reformen die Effizienz der öffentlichen Verwaltung erhöhen und sie zugleich bürgerfreundlicher machen. Doch wie erfolgreich sind diese Reformen? Führen Sparzwang und kurzfristiger Effizienzgewinn zu mehr sozialer Ungleichheit? Wie können solche Effekte vermieden werden? Aufschluss über diese Fragen wird das bislang größte EU-Projekt der vergleichenden Verwaltungsforschung geben, das die Hertie School of Governance zusammen mit der Erasmus Universität Rotterdam leitet.

EU-Forschungsmittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro stehen für das Projekt unter dem Titel „Coordinating for Cohesion in the Public Sector of the Future – COCOPS” zur Verfügung, das über dreieinhalb Jahre laufen wird. Mehr als 25 Wissenschaftler von elf Universitäten aus zehn EU-Mitgliedstaaten sind daran beteiligt. Sie kommen am 25. Januar 2011 an der Hertie School in Berlin zusammen, um COCOPS offiziell zu starten.

Wesentlicher Bestandteil des Forschungsprojekts ist eine Befragung von 3.000 Führungskräften der öffentlichen Verwaltung in zehn EU-Mitgliedstaaten unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid von der Hertie School. Darauf aufbauend werden die Forscher Szenarien für die Verwaltung der Zukunft entwickeln. Erstmals soll damit auf einer breiten Basis empirischer Erkenntnisse beleuchtet werden, wie die Ziele Sparsamkeit und Effizienz einerseits, sowie Bürgernähe und soziale Gerechtigkeit andererseits erreicht werden können.

Detaillierte Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.cocops.eu

Die Hertie School of Governance ist eine internationale Hochschule für modernes Regieren in Berlin. Sie bereitet herausragend qualifizierte junge Menschen auf Führungsaufgaben an den Schnittstellen zwischen öffentlichem Sektor, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vor und versteht sich als Impulsgeber für die öffentliche Debatte. An der Hertie School lehren und forschen international anerkannte Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaftler. Interdisziplinarität, Internationalität und hohe Praxisorientierung sind die Kennzeichen der Master-Studiengänge an der Hertie School. Im Jahr 2003 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet, wird die Hochschule weiterhin maßgeblich von der Stiftung getragen.

Regine Kreitz | idw
Weitere Informationen:
http://www.cocops.eu
http://www.hertie-school.org

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