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Großes BMBF-Projekt für Vertrauensforschung

19.04.2012
Belegschaften mit Alt und Jung bergen Innovationspotenziale - Universität Vechta startet demografieorientiertes Verbundprojekt DOMINNO

Am Dienstag, 17. April 2012, startete an der Universität Vechta das Projekt „DOMINNO - Demografieorientierte Konzepte zur Messung und Förderung von Innovationspotenzialen.“ Im Fokus von DOMINNO stehen betriebliche Belegschaften, in denen altersübergreifend zusammengearbeitet wird.

Das Kick Off zum Projekt wurde vom Zentrum für Vertrauensforschung (ZfV) der Universität Vechta ausgerichtet. Zusammen mit dem Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec, Universität Bremen), dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie den Alloheim Seniorenresidenzen wird das Verbundprojekt durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF/ESF/EU) im Zeitraum von 2012-2015 mit einer Gesamtsumme von ca. 1,2 Mio. Euro gefördert.

„Was denken die alteingesessenen Mitarbeiter von den Jüngeren und umgekehrt? Wird der Betrieb als überaltert empfunden? Welche Folgen sind damit verbunden?“ Diese und ähnliche Fragen behandelt DOMINNO. Altersübergreifende Zusammenarbeit in betrieblichen Belegschaften wird von den Verbundpartnern analysiert, hemmende und förderliche Bedingungen identifiziert und messbar gemacht.

Beantwortet werden soll so die Frage, welche Innovationspotenziale eine Belegschaft mit Jung und Alt für eine Firma birgt und wie diese Potenziale genutzt werden können.

„Mit dem Wissen um demografiebezogene Konstellationen einer Belegschaft können gezielt Veränderungsprozesse angestoßen werden“, so der Leiter des Verbundprojektes, Prof. Dr. Martin Schweer. „So wird nach und nach ein vertrauensvoller Umgang miteinander etabliert, der alle Generationen einschließt.“

An vier Standorten der Alloheim Seniorenresidenzen GmbH wird mit den Belegschaften ein Gesamtkonzept entwickelt, erprobt und Handlungsbedarfe ermittelt. Langfristig soll DOMINNO ein Unterstützungssystem vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln, mit dem diese auf sich verändernde Altersstrukturen reagieren und so die eigene Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken können.

Sabrina Daubenspeck | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-vechta.de/

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