Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Forum für Spitzentalente

01.07.2009
Ein neues Instrument der Begabtenförderung richtet die Fakultät für Informatik des KIT für Ihre Studierenden ein. Aktive und emeritierte Professoren der Fakultät für Informatik wollen damit ein Zeichen gegen den in der Industrie oft beklagten Fachkräftemangel setzen und gemeinsam mit Unternehmen junge Spitzentalente unterstützen und fördern.

Das Begabtenkolleg fasst die bisherigen Stipendienprogramme der Fakultät Informatik zusammen. Seine Eröffnung feiert das Kolleg am Donnerstag, 9. Juli, um 14 Uhr (Geb. 50.34, HS-101, UG).

"Uns geht es darum, selbständig denkende, hochkreative junge Menschen zu fördern, denn sie sind die Innovatoren von morgen", so Professor Jörn Müller-Quade von der Fakultät für Informatik, der das Begabtenkolleg koordiniert. Das Kolleg wird den Stipendiaten zum einen materielle Unterstützung bieten, zum anderen aber auch Vorträge, Exkursionen und Veranstaltungen.

"Hier können die Stipendiaten Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft treffen und wertvolle Kontakte knüpfen. Dadurch erhalten sie Einblicke in Unternehmen und Forschungsinstitute und bekommen Orientierungshilfen für ihre künftige Karriere", betont Müller-Quade. Die knapp 40 Stipendiaten der bisher bestehenden vier Programme in der Informatik werden automatisch Mitglieder des neuen Kollegs.

Eines der bestehenden Programme, die nun im Begabtenkolleg zusammengefasst werden, ist die von emeritierten Professoren errichtete und von Unternehmen erweiterte Begabtenstiftung Informatik Karlsruhe. Sie fördert aus ihren Erträgen Studierende aus höheren Semestern, die vor allem durch Eigeninitiative und innovative Projektvorschläge auffallen.

Der Horst-Wettstein-Stipendienfonds unterstützt hervorragende Master-Studierende und Doktoranden, die auf dem Gebiet der Betriebssysteme arbeiten.

Das Programm Karlsruher Industrie-Informatik-Stipendien (KIIS) als Initiative der aktiven Professoren richtet sich an besonders begabte Studienanfänger aus sozial schwächeren Familien. Dabei übernimmt ein Firmenmentor durch Patenschaft für einen Stipendiaten für zehn Semester die Studiengebühren.

Das Industrielle Stipendienprogramm der Fakultät Informatik und ihres Freundeskreises FFI, ermöglicht es, Master-Studierenden, mittels eines Stipendiums mit einer Laufzeit von drei Jahren ihr Studium zügig abzuschließen.

Das neue Begabtenkolleg hat das Ziel, die aktuell geförderten Stipendiaten auch über das Studium hinaus zu vernetzen sowie künftig die Kontakte zu den in Wissenschaft und Industrie etablierten Mitgliedern des Begabtenkollegs zu verstärken.

Weitere Informationen zum Begabtenkolleg sowie zu den einzelnen Programmen unter: http://www.informatik.kit.edu/2283.php Zur Eröffnung sind Journalisten und Journalistinnen herzlich eingeladen.

Programm

14.00 Uhr
Grußworte: Professor Ralf Reussner,
Prodekan für Forschung der Fakultät für Informatik
Eröffnungsrede: Professor Eberhard Umbach,
Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums
Karlsruhe
Eröffnungsrede: Oliver Winzenried,
Vorstand WIBU Systems AG
Festrede: Professor Jörn Müller-Quade
"Wahlkorrektheit und Wahlgeheimnis bei
Wahlcomputern"
15.00 Uhr Kaffeepause
15.30 Uhr
Eröffnungsrede: Professor Ralf Reussner
Übergabe der Urkunden und der Begrüßungsschreiben
an die Stipendiaten
Erfahrungsberichte der Stipendiaten
Benjamin Klatt und Christian Vetter
16.30 Uhr
Buffet im Foyer des Dekanats der Fakultät für
Informatik (1. OG)
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Im Focus: Spider silk key to new bone-fixing composite

University of Connecticut researchers have created a biodegradable composite made of silk fibers that can be used to repair broken load-bearing bones without the complications sometimes presented by other materials.

Repairing major load-bearing bones such as those in the leg can be a long and uncomfortable process.

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Grösster Elektrolaster der Welt nimmt Arbeit auf

20.04.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Bilder magnetischer Strukturen auf der Nano-Skala

20.04.2018 | Physik Astronomie

Kieler Forschende entschlüsseln neuen Baustein in der Entwicklung des globalen Klimas

20.04.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics