Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Forschung am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen wächst

04.03.2010
Zwei Nachwuchsgruppen starten ihre Forschung am DZNE

Dr. Dan Ehninger übernimmt die Leitung einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe am DZNE-Standort Bonn. Der 32-jährige Mediziner kommt von der University of California - Los Angeles, USA.

Dort hat er als Postdoc in den Abteilungen für Neurobiologie, Psychiatrie und Verhaltensforschung, Psychologie und Hirnforschung gearbeitet. Dan Ehninger studierte in Berlin und startete seine Karriere am Max-Delbrück-Zentrum sowie an der Berliner Charité. Ehninger wird in einem vierköpfigen Team den Zusammenhang zwischen Altern und neurodegenerativen Erkrankungen erforschen.

Ziel dieser Forschung ist, die neurobiologischen Mechanismen zu verstehen, um neue Therapieansätze zu finden. Die Leitung einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe gilt als idealer Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere.

Eine zweite Bonner Nachwuchsgruppe leitet der Physiker Dr. Ashraf Al-Amoudi. Seine Gruppe wird in enger Kooperation mit dem Center of Advanced European Studies and Research (caesar) arbeiten. Nach seinem Studium in Palästina promovierte Al-Amoudi an der Schweizer Universität Lausanne und forschte am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg. Sein Schwerpunkt ist die Kryo-Elektronenmikroskopie mit der die Struktur biologischer Moleküle sichtbar gemacht werden kann. Al-Amoudi wird in seinem vierköpfigen Team morphologische Veränderungen an Kontaktstellen von Nervenzellen und Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen, untersuchen, die bei neurodegenerativen Erkrankungen auftreten.

Das DZNE wird mit seinen sieben Standorten vom BMBF und den DZNE-Sitzländern im Verhältnis 90 zu 10 gefördert.

Ansprechpartnerin:
Marina Rižovski-Jansen
DZNE Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 228 30899-230
marina.rizovski-jansen@dzne.de

Marina Rižovski-Jansen | idw
Weitere Informationen:
http://www.dzne.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten