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Exzellente Forschung zu Naturwissenschaftlicher Bildung in Kitas

30.01.2013
Dr. Lena Kraska vom Institut für Frühpädagogik der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wurde für das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm ausgewählt

Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe hat erfolgreich an der Ausschreibung am Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) teilgenommen.

Lena Kraska wurde mit ihrem Habilitationsantrag unter 63 Bewerberinnen ausgewählt, 10 Bewilligungen konnten insgesamt ausgesprochen werden. Frau Kraska habilitiert sich in der Bildungsforschung an der Fakultät für Geistes- und Humanwissenschaften zum Thema:

„Naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen. Eine empirische Untersuchung im Raum Baden-Württemberg zu den Vorstellungen pädagogischer Fachkräfte von naturwissenschaftlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen und deren Umsetzung“.

Das Margarete von Wrangell-Programm ist ein wichtiger Bestandteil der Förderung von Wissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Wie das MWK betont, entspricht die Aufnahme in das Margarete von Wrangell-Programm einem Exzellenzkriterium.

Lena Kraska ist seit 2009 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe tätig. Zuvor studierte sie Lehramt für Grund- und Mittelstufe an der Universität Hamburg, wo sie im Anschluss an das Erste Staatsexamen auch promovierte. Die Promotion schloss sie im Juni 2010 mit der Höchstnote summa cum laude ab. Die dreifache Mutter war von 2011 – 2012 bereits Stipendiatin des Brigitte-Schlieben-Lange-Programms zur Vorbereitung der Habilitation.

Für die Pädagogische Hochschule Karlsruhe ist die Aufnahme der Wissenschaftlerin in das Exzellenz fördernde Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm auch eine Bestätigung der eigenen erfolgreichen Nachwuchsarbeit, so Prof. Dr. Gabriele Weigand, Prorektorin für Forschung und Nachwuchsförderung. Frau Kraska ist erst die dritte Wissenschaftlerin an einer Pädagogischen Hochschule, die diese Förderung erhält.

In den bisherigen zehn Ausschreibungsrunden wurden und werden landesweit ca. 140 Wissenschaftlerinnen gefördert. Die Habilitationsstelle wird drei Jahre vom MWK und anschließend zwei Jahre durch die Hochschule finanziert. Im Rahmen des Programms nehmen die Habilitandinnen zudem an speziellen Trainings und Schulungen teil, die von der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Rahmen des Frauen-Karriere-Netzwerks für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen MuT (Mentoring und Training) angeboten werden.

Kirsten Buttgereit | idw
Weitere Informationen:
http://www.ph-karlsruhe.de/

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