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EU-Forschungsmittel stärken deutsche Unternehmen

11.09.2009
Deutschland Spitze bei der Einwerbung europäischer Fördermittel

Deutsche Unternehmen sind führend bei der Einwerbung von EU-Mitteln. Sie erhielten aus dem 6. Forschungsrahmenprogramm der EU rund 900 Millionen Euro. Insgesamt flossen drei Milliarden (= 18 Prozent) des mit insgesamt 16,7 Milliarden Euro dotierten Programms nach Deutschland. Das geht aus dem jüngst veröffentlichten "DFG-Förderranking" hervor: Damit war Deutschland der größte Mittelempfänger, gefolgt von Großbritannien (2,4 Milliarden Euro = 14,3 Prozent) und Frankreich (2,2 Milliarden Euro = 13 Prozent).

Im europäischen Vergleich hat Deutschland mit etwa 30 Prozent den höchsten Industrie- und Wirtschaftsanteil bei der Verteilung von eingeworbenen EU-Mitteln auf die Mittelempfängergruppen. "Das zeigt die Stärke der Forschung nicht nur in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sondern auch in den Unternehmen", so Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Das Förder-Ranking 2009 der DFG gibt Auskunft über drittmittelgeförderte Forschungsschwerpunkte deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Auf Basis von Förderdaten der DFG und weiterer zentraler Mittelgeber werden besonders forschungsaktive Regionen identifiziert und die Förderstrukturen von DFG, Bund und EU vergleichend betrachtet. Erstmals wurde dabei auch besonderer Wert auf die Auswertung europäischer Fördermittel gelegt. "Diese Aufschlüsselung der Mittelströme nach Regionen und Fächern ist ein hervorragender Wegweiser für Unternehmen, die auf der Suche nach Forschungspartnern sind. Es zeigt, wo die Hochschulen ihre Forschungsstärken haben und sorgt für Über- und Durchblick", so Andreas Schlüter. Der Stifterverband unterstützt das DFG-Förder-Ranking 2009 mit 200.000 Euro.

Ansprechpartnerin:
Andrea Frank, Telefon (030) 322 982 - 502, andrea.frank@stifterverband.de

Michael Sonnabend | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/ranking/ranking2009

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