Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Experten für das Klassenzimmer

06.06.2014

Im Wissenschaftsjahres 2014 – Die digitale Gesellschaft geht die Forschungsbörse, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in ihre fünfte Runde: Seit diesem Jahr neu dabei: Fachleute, die sich mit digitalen Technologien beschäftigen. Die Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur können in den Unterricht eingeladen werden und berichten Schülern und Teilnehmern von Volkshochschulkursen über ihren Beruf.

Insgesamt 600 Forschende aus Deutschland besuchen ehrenamtlich Schulklassen und geben Einblicke in ihre Arbeit: Seit 2010 macht das die Forschungsbörse möglich. Über die Webseite www.forschungsboerse.de vermitteln die Wissenschaftsjahre Forscher, Experten und Praktiker unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen aus der Gesundheits-, Energie-, Nachhaltigkeit- und Demografieforschung.

Das Angebot richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II und an Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Im Wissenschaftsjahr 2014 – die digitale Gesellschaft stehen auch in der Forschungsbörse die neuesten, digitalen Entwicklungen und Technologien hoch im Kurs:

Die digitalen Experten laden Schulklassen dazu ein, die zentralen Herausforderungen der Zukunft gemeinsam mit ihnen zu diskutieren und aktuelle Einblicke in die Welt der digitalen Wissenschaft zu geben.

Mit dabei: Wissenschaftler aus Darmstadt, Marburg und FriedbergProf. Dr. Thomas Pleil arbeitet am Institut für Kommunikation und Medien der Hochschule Darmstadt. Er leitet den Studiengang Onlinekommunikation und erforscht, welchen Einfluss die digitale Gesellschaft auf Unternehmen und Institutionen hat. In den Unterricht kommt er zum Beispiel zum Thema: „Welche Rolle kann Onlinekommunikation später im Beruf spielen?“ Monika Weiß vom Institut für Medienwissenschaft Der Philipps-Universität Marburg hingegen erforscht das Fernsehen. Sie stellt sich die Frage, ob das Fernsehen als lineares Programm durch die digitale Revolution überhaupt noch haltbar sein kann. Sie berichtet Schulklassen u.a., wie Politik und Werte in den Medien vermittelt werden.

Und Prof. Dr. Dominik Schultes von der Technische Hochschule Mittelhessen in Friedberg. Er beschäftigt sich u.a. mit der Entwicklung mobiler Apps. Was er da genau macht, berichtet er im Unterricht. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können jetzt die Wissenschaftler aus ihrer Region über www.forschungsboerse.de für den Unterricht buchen. Wissenschaftlerinnen und Praktiker, die sich mit digitalen Technologien beschäftigen oder diese nutzen, sind herzlich eingeladen, mitzumachen: Registrieren können sie sich auf www.forschungsboerse.de oder direkt im Büro Wissenschaftsjahre unter forschungsboerse@dlr.de.

NEU: Forschungsbörse-Experten laden Lehrerinnen und Lehrer an die Hochschule einErstmalig in diesem Jahr haben auch Lehrende die Möglichkeit, mit Forschern der Forschungsbörse in Kontakt zu treten und sie direkt an der Hochschule zu besuchen, sich über die aktuelle IT-Forschung sowie ihre Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen zu informieren und Impulse für die eigene pädagogische Arbeit mit Jugendlichen zu bekommen. Den Startschuss im Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft setzt Forschungsbörse-Experte und HPI- Institutsdirektor Prof. Dr. Christoph Meinel am 08. Juli 2014 und lädt an den Campus in Potsdam ein:

Ziel der eintägigen Veranstaltung wird es sein, den Brückenschlag zwischen Universität und Schule herzustellen und Lehrenden die Möglichkeit zu geben, neben ganz konkreten, wissenschaftlichen IT-Projekten gemeinsam mit Forschern der Institution ein Projekt zu erarbeiten, das im Unterricht angewendet werden kann. Das Angebot richtet sich vorrangig an Informatik- und Mathematik-Lehrende an weiterführenden Schulen sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen. Interessierte können sich hier (bit.ly/1nzn2b4) bis zum 27. Juni 2014 anmelden; die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 60 Personen. Die Teilnahme ist kostenlos. 

KontaktSie benötigen Bildmaterial, haben Interesse an einem Interview mit einem Forscher oder möchten bei einer Veranstaltung in Ihrem Bundesland dabei sein? Als Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Forschungsbörse steht Ihnen Alexandra Therése Gottschalk im Büro Wissenschaftsjahre (Tel.: +49 30 670 55 7925, E-Mail: forschungsboerse@dlr.de) zur Verfügung.

Das Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft Die digitale Gesellschaft ist eine Gesellschaft im Umbruch. Digitale Technologien durchdringen unseren Alltag und bieten eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Das Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft zeigt auf, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklung mit neuen Lösungen vorantreiben und widmet sich den Auswirkungen der digitalen Revolution.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Weitere Informationen zum Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft  finden Sie unter www.digital-ist.de

Projektträger im DLR Rosa-Luxemburg-Straße 2 10178 Berlin

Tel.: 030 670 55 7925 Fax: 030 670 55 789 Alexandra.Gottschalk@dlr.de

www.digital-ist.de www.forschungsboerse.de

Andrea Gottschalk | Projektträger im DLR

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Speicherdauer von Qubits für Quantencomputer weiter verbessert

09.12.2016 | Physik Astronomie