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DFG Science TV wird fortgesetzt

14.01.2009
Kurzfilme jetzt auch in Englisch

DFG Science TV, das Internetfernsehen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), wird nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr fortgesetzt. Auch 2009 sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst zur Kamera greifen, um ihre Arbeit zu dokumentieren und zu erklären.

Dabei wird das in Deutschland bislang einmalige Konzept der "Forschungs-Filmtagebücher" weiter ausgebaut. Mit Science TV hat die DFG angesichts der veränderten Nutzergewohnheiten vor allem junger Menschen und der wachsenden Bedeutung von Bewegtbildern in Internetplattformen neue Wege in der Wissenschaftskommunikation eingeschlagen.

"Die Pilotphase von DFG Science TV hat gezeigt, dass die Filme beim Publikum sehr gut ankommen", so DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner. "Wir wollen vor allem junge Menschen für die Wissenschaft begeistern. Sie holen sich ihre Informationen zunehmend aus dem Internet, deshalb muss auch die Wissenschaft dort adäquat vertreten sein. Bei DFG Science TV können sie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei der Arbeit über die Schulter schauen und sich von der Faszination der Forschung gefangen nehmen lassen."

Bei DFG Science TV werden außergewöhnliche Forschungsprojekte via Internet in Kurzfilmen vorgestellt. Das Besondere: Das Material für die Filme wird von den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst gedreht. Dafür werden sie zuvor von professionellen Kameraleuten geschult. Das Rohmaterial wird dann von einer professionellen Produktionsfirma zu dreiminütigen Kurzfilmen verdichtet und ins Internet gestellt.

Für die Fortsetzung des Internetfernsehens werden in den kommenden Wochen erneut zehn Forschungsprojekte aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen ausgewählt, von Archäologie bis Zoologie ist alles möglich. Ab Mai sollen die ersten Filme online zu sehen sein. Da in den vergangenen Monaten immer wieder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihr Interesse bekundet haben, bei DFG Science TV mitzumachen, erfolgt die Auswahl der Projekte über einen Wettbewerb. Die Teilnahmebedingungen stehen unter www.dfg-science-tv.de zum Download bereit.

Ab sofort wird Science-TV auch internationaler und noch benutzerfreundlicher: Die in der Pilotphase produzierten Filme können nun auch in einer englischen Fassung gesehen werden. Dies entspricht der Internationalität der DFG-geförderten Wissenschaft. Die neue Filmstaffel und das erweiterte Internetportal werden von Anfang an zweisprachig sein. Zudem wird die bestehende Internetplattform um verschiedene interaktive Funktionen erweitert, um so dem Bedürfnis vieler Internetnutzer entgegenzukommen. So werden zum Beispiel die neuen Kurzfilme zum Download bereitgestellt, und die Nutzer werden auf Wunsch mit RSS Feeds über neue Filme benachrichtigt.

Über die Hauptzielgruppe junger Nutzer hinaus machen die Kurzfilme von DFG Science TV die Forschung auch für Lehrerinnen und Lehrer, Medienfachleute und die große Gruppe der an Wissenschaft Interessierten erlebbar.

Ansprechpartnerinnen zu DFG Science TV:

Dr. Eva-Maria Streier
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit-
-Direktorin-
Tel. +49 228 885-2250
Eva-Maria.Streier@dfg.de
Susanne Roth
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit-
Tel. +49 228 885-2376
Susanne.Roth@dfg.de

Dr. Eva-Maria Streier | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg-science-tv.de

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