Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland ist Weltmeister für Hightech Produkte

10.04.2013
Laut Bilanz der Hightech-Strategie 2020 Platz 1 vor China und den USA / Wanka: "Innovationen aus Deutschland sind so gefragt wie nie"

Forschungsministerin Johanna Wanka hat heute im Bundeskabinett die Bilanz der Hightech-Strategie vorgelegt: "Wir haben es mit der Hightech-Strategie geschafft, Deutschland in den vergangenen sieben Jahren zu einem der weltweit führenden Standorte für Forschung und Entwicklung zu machen", sagte Wanka. "Innovationen aus Deutschland sind in der Welt gefragt wie nie."

Kein anderes Land produziert mehr forschungs- und entwicklungsintensive Hightech-Artikel für den Weltmarkt. Mit einem Anteil von 12,1 Prozent belegt Deutschland damit noch vor China und den USA den ersten Platz. Der Bericht hebt auch die Anzahl der angemeldeten Patente hervor: Rund jedes siebte Patent weltweit wurde in Deutschland erdacht. Diese Entwicklung macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Allein zwischen 2005 und 2011 sind in Forschung 92.000 neue Jobs entstanden - ein Plus von 19 Prozent.

Mit der Hightech-Strategie hat die Bundesregierung bei der Förderung von Innovation und Fortschritt einen völlig neuen Weg eingeschlagen und erstmals eine nationale Strategie gestartet, um politikfeld- und themenübergreifend eine Vielzahl der Forschungsaktivitäten über alle Ressorts hinweg zu bündeln. Dazu haben sich die wichtigsten Akteure des Innovationsgeschehens hinter einer zentralen Idee zusammengetan: Deutschlands Innovationskraft zu stärken "Diese Strategie wirkt. In vielen Bereich gehören deutsche Forscher und Entwickler bereits zur Weltspitze, in anderen besteht die Chance, es in den kommenden Jahren zu werden", sagte Wanka. Die Hightech-Strategie konzentriert sich auf fünf Bedarfsfelder: Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation. Allein in den Jahren 2010 bis 2013 investiert die Bundesregierung rund 27 Mrd. Euro in diese fünf Schwerpunktthemen. "Während andere Länder ihre Forschungsbudgets in der Krise heruntergefahren fahren, haben wir unsere Investitionen sogar gesteigert", sagte Wanka. "Das trägt nun Früchte."

Das Umfeld für Hightech-Entwicklungen in Deutschland hat eine starke Magnetwirkung auf Wissenschaftler und Unternehmer weltweit: Noch nie gab es so viele Gastwissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zudem waren im vergangenen Studienjahr erstmals mehr als 250.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Und noch nie war Deutschland so attraktiv für ausländische Investoren, denn in der Rangfolge der Zielländer für FuE-Investitionen multinationaler Unternehmen bildet Deutschland gemeinsam mit den Vereinigten Staaten die Spitzengruppe. Jeder vierte Euro, der in Deutschland für Forschung und Entwicklung eingesetzt wird, stammt von einem ausländischen Unternehmen.

Die Weiterentwicklung der forschungs- und innovationspolitischen Agenda für die kommenden Jahre steht im Fokus der gemeinsamen Konferenz mit der Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft "Wachstum und Wohlstand durch Forschung und Innovation - Vor welchen Aufgaben steht Deutschland?" am 23. April in Berlin.

Das Internetportal www.hightech-strategie.de informiert über die Umsetzungsaktivitäten in den Zukunftsprojekten der Hightech-Strategie. Darüber hinaus können Besucher dort über einen Livestreaming an der Hightech-Konferenz teilnehmen.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.hightech-strategie.de
http://www.bmbf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie