Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Hochschulen international gefragt

03.08.2009
Erfolgreiche Beteiligung deutscher Hochschulen an der Entwicklung weltweit attraktiver Master- und Doktorandenprogramme

Mit großem Erfolg haben sich die deutschen Hochschulen an der ersten Runde des europäischen Hochschulprogramms ERAMUS Mundus II beteiligt. Deutschland nimmt an insgesamt 64 Prozent der mit europäischen und internationalen Partnern entwickelten Masterprogramme und 62 Prozent der Doktorandenprogramme teil.

Diese stehen nun exzellenten Studierenden aus aller Welt offen. Europaweit wurden 50 Masterstudiengänge (davon 32 mit deutscher Beteiligung) und 13 Doktorandenprogramme (davon 8 mit deutscher Beteiligung) für das Hochschuljahr 2010/2011 ausgewählt. Im Ländervergleich liegt Deutschland damit bei den Masterprogrammen auf Platz 1 und bei den Doktorandenprogrammen auf Platz 3.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan sagte dazu am Montag: "Mit attraktiven Master- und Doktorandenprogrammen geben wir exzellenten Nachwuchskräften aus aller Welt einen Anreiz, nach Deutschland und Europa zu kommen. Damit machen wir den europäischen Hochschulraum zu einem Anziehungspunkt für hochqualifizierte Graduierte aus aller Welt."

ERSMUS Mundus II (2009 - 2013) setzt mit einem deutlich erhöhten Budget von 950 Millionen Euro die erste erfolgreiche Programmphase von 2004 bis 2008 fort, in der die Zusammenarbeit der europäischen Hochschulen im Masterbereich mit Drittstaaten (Länder, die nicht der EU angehören) gefördert wurde. In der zweiten Runde werden neben exzellenten gemeinsamen Masterprogrammen auch gemeinsame Doktorandenprogramme, die mindestens einen Doppelabschluss verleihen, finanziell unterstützt.

Zudem werden Stipendien für hochqualifizierte Masterstudierende, Doktoranden und Wissenschaftler aus Europa und Drittländern vergeben. Neu aufgenommen in ERASMUS Mundus II wurde auch das Programm External Cooperation Window. Dieses Programm fördert Netzwerke, die aus europäischen Hochschulen und Partnereinrichtungen bestimmter Ländergruppen in Drittländern bestehen. Ziel dieser Hochschulpartnerschaften ist es, mit Stipendien die Zusammenarbeit und Mobilität von europäischen und außereuropäischen Studierenden, Graduierten, Doktoranden, Lehrenden sowie Hochschulmitarbeitern zu unterstützen.

Bei der letzen Auswahlrunde der External Cooperation Windows im März 2009 hat die Europäische Kommission europaweit 39 Partnerschafts-Projekte ausgewählt. Deutschland hat dabei hervorragend abgeschnitten und ist an 80 Prozent aller Projekte beteiligt. Aktuell hat die Europäische Kommission in diesem Bereich Partnerschaftsprojekte zur Zusammenarbeit mit Lateinamerika ausgeschrieben.

Nähere Informationen zu ERASMUS Mundus II finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes: www.eu.daad.de/eu/erasmus/05332.html
und der Europäischen Kommission:
http://ec.europa.eu/education/external-relation-programmes/doc72_en.htm

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.eu.daad.de/eu/erasmus/05332.html
http://ec.europa.eu/education/external-relation-programmes/doc72_en.htm
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Schulraum in Stuttgart mit VLC-Technologie vom Fraunhofer HHI eröffnet
03.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte