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Bundesregierung erhöht Mittel für die Förderung von Begabten

22.09.2008
Schavan: "Deutschland zu einer Talentschmiede machen"

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat am Montag in Berlin gefordert, die zentrale Bedeutung der Talentförderung für die Gesellschaft noch stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern.

"Unser Ziel ist es, Deutschland zu einer Talentschmiede zu machen", so die Bundesbildungsministerin in ihrer Rede zum Tag der Talente. Jeder einzelne solle seine Fähigkeiten und Talente voll entfalten können. Nachholbedarf sieht die Ministerin bei den Frauenanteilen in den MINT-Berufen.

"Es ist mir ein besonderes Anliegen, jungen Frauen die Angst vor den Natur- und Technikwissenschaften zu nehmen und sie für ein solches Studium zu gewinnen."

Zum dritten Mal hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Preisträgerinnen und Preisträger der bundesweiten Schüler- und Jugendwettbewerbe sowie die Teilnehmer der internationalen Wissenschaftsolympiaden geehrt. Rund 300 Jugendliche, die bei den Bundeswettbewerben wie beispielsweise "Jugend forscht" oder dem Bundeswettbewerb Mathematik ihr Können und ihre Kreativität unter Beweis gestellt haben, sind auf Einladung des Bundesbildungsministeriums nach Berlin gekommen. Schavan betonte den großen Erfolg der Wettbewerbe.

"In den vergangenen Jahrzehnten haben über vier Millionen Schülerinnen und Schüler an den Talentwettbewerben teilgenommen. Das BMBF unterstützt gemeinsam mit den Ländern seit mehr als 20 Jahren viele bundesweite Wettbewerbe im Bildungswesen. Derzeit stehen sechs Millionen Euro pro Jahr für die Wettbewerbe zur Verfügung. Die Unterstützung der vom BMBF finanzierten

Begabtenförderungswerke ist seit 2005 um 40 Prozent auf rund 113 Millionen Euro gestiegen. Für 2009 ist eine weitere Steigerung der Mittel vorgesehen.

Das BMBF veranstaltet den Tag der Talente seit 2006. Der Tag soll den Dialog zwischen Experten aus Politik, Bildung und Wissenschaft und den Nachwuchstalenten voranbringen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Begabtenförderung und zu beruflichen Chancen.

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Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/

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