Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesweit einmalig: Vierjähriges Bachelorstudium an der FH Mainz führt zum Architekten-Titel

11.12.2007
Als bundesweit erste Hochschule bietet die Fachhochschule Mainz ab dem Winter-semester 2007/08 das Modell eines kammerbefähigten 8-semestrigen Bachelor-studiengangs Architektur mit konsekutivem 2-semestrigem Masterstudiengang an.

Dies bedeutet, dass die Mainzer Bachelor-Absolventen nach vier Jahren Regelstudienzeit und einer Berufspraxis von zwei Jahren die anerkannte und in Deutschland etablierte Berufsqualifikation erreichen und zum Führen des Titels Architekt/in berechtigt sind.

"Das Studienmodell 8+2 ist ein Alleinstellungsmerkmal der FH Mainz, so Präsident Prof. Dr. - Ing. Gerhard Muth, "das unseren Studierenden im Vergleich mit anderen Hochschulen in Deutschland zusätzliche Chancen für den Start in ihren Beruf einräumt." An den meisten deutschen Hochschulen wird ein 6-semestiger Bachelor-Studiengang, gefolgt von einem 4-semestrigen Masterstudiengang angeboten, wobei erst der Masterstudiengang zur Lizensierung als Architekt führt.

Vor dem Hintergrund, dass der Abschluss eines 6-semestrigen Bachelorstudiengangs europaweit nicht zur Berufsausübung als Architekt/in qualilfiziert, hat sich auch der Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Dr. Michael E. Coridaß, mit Nachdruck für das "8+2"-Modell ausgesprochen: "Für sechssemestrige Bachelor-Absolventen sieht die Architektenkammer weder Bedarf am Arbeitsmarkt, noch Chancen einer adäquaten Vergütung - es sei denn, es würde zu einer Verdrängung der bisherigen Bauzeichner und Bautechniker kommen."

... mehr zu:
»Architekt »Architektenkammer

Master-Architekturstudiengang "Wohnen - Bestand + Entwerfen"

Der auf "Wohnen - Bestand + Entwerfen" spezialisierte Masterstudiengang der FH Mainz stellt ein attraktives Angebot nicht nur für die Absolventen von Bachelor- , sondern auch von Diplomstudiengängen in der Architektur dar, weil sie den
europaweit anerkannten Master-Abschluss hier in nur einem Jahr erwerben können. Zudem gewinnt das Thema der strategischen Wohnbestandsentwicklung immer stärker an Bedeutung, weil die alten Wohnungsbestände anwachsen und den veränderten Anforderungen der sich wandelnden Gesellschaft angepasst werden müssen.

Dafür benötigt die Wohnungswirtschaft zunehmend Architekten, die Nachfragesituationen und Einflussfaktoren für zukunftsfähige Erneuerungsstrategien auf dem Wohnungsmarkt analytisch beurteilen und Prognosen für sozialräumlich verträgliche Entwicklungskonzepte der Quartiere systematisch herleiten und später umsetzen können.

Teilzeitstudiengänge mit integrierter Praxis

Die Architekturstudiengänge an der FH Mainz können auch als Teilzeitstudiengänge belegt werden: als 10-semestriger Bachelor-Teilzeitstudiengang mit integrierter Praxis sowie als 3-semestriger berufsbegleitender Masterstudiengang. Das Studienmodell mit integrierter Praxis hat sich in Mainz seit vielen Jahren bewährt. Die Hochschule kann auf zahlreiche Kooperationen mit Partnern des Baugewerbes sowie in Architekturbüros und Planungsämtern im Rhein-Main-Gebiet verweisen.

Im CHE-Hochschulranking vom Mai 2007 rangiert die Lehreinheit Architektur der FH Mainz zusammen mit zwei anderen Fachhochschulen bundesweit auf dem 3. Platz.

Bettina Augustin | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-mainz.de/

Weitere Berichte zu: Architekt Architektenkammer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie