Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland bei PISA und im CHE-ExcellenceRanking stark in den Naturwissenschaften

04.12.2007
In den naturwissenschaftlichen Fächern ziehen viele Hochschulen in Deutschland und Großbritannien herausragende Forscherteams an.

Mit dem "CHE Ranking of Excellent European Graduate Programmes in Natural Sciences and Mathematics " (kurz CHE ExzellenceRanking) stellt das CHE die Leuchttürme der Spitzenforschung für die Fächer Biologie, Chemie, Mathematik und Physik an den Hochschulen in Europa heraus. Maßgeblich waren die Menge und die Qualität der Publikationen, die Anzahl herausragender Wissenschaftler am Fachbereich sowie Beteiligungen am Marie Curie Programm der Europäischen Union.

Europaweit wurde eine Top-Gruppe von rund 500 Fachbereichen an etwa 215 Hochschulen in 20 Ländern identifiziert. In dieser Top-Gruppe der europäischen Hochschulforschung ist Deutschland mit 42 Hochschulen vertreten und liegt damit gleich auf mit Großbritannien.

Aus der Top-Gruppe heben sich noch einmal die Hochschulen heraus, die in drei der vier Indikatoren Spitze waren. Sie wurden zu einer Excellence-Gruppe zusammengefasst und einer Zusatzanalyse, die u.a. eine Studierendenbefragung umfasst, unterzogen. 56 Hochschulen in 13 Ländern konnten sich für die Excellence-Gruppe qualifizieren. Deutschland mit 21 Fakultäten an 13 Hochschulen und Großbritannien mit 22 Fakultäten an 12 Hochschulen sind im europaweiten Vergleich für alle betrachteten Fächer an der Spitze.

Damit bieten sie zusammen fast die Hälfte der universitären Spitzenforschungsstätten für angehende Master- und Promotionsstudierende. Aber auch kleine Länder wie die Schweiz, die Niederlande oder Schweden konnten sich herausragend positionieren. Vier Hochschulen belegen in allen vier Fächern Spitzenpositionen: Die ETH Zürich, Universität Utrecht, Imperial College London und die Universität Cambridge. Gemeinsam mit den Universitäten in Leiden, Kopenhagen und Oxford kann die TU München in drei der vier Fächer glänzen.

CHE-Leiter Detlef Müller-Böling kommentiert die guten Resultate aus dem Excellence-Ranking auch im Blick auf die Naturwissenschaften aus der PISA-Studie: "Den deutschen Schülern, die jetzt bei der PISA-Studie in den Naturwissenschaften so gut abgeschnitten haben, ist es egal, ob sie vergleichbar mit den Vorjahren sind. Ihr Blick ist in die Zukunft gerichtet und da können wir ihnen in Deutschland eine ganze Reihe von besten Forschungsstätten bieten."

Fakten und Erläuterungen zum CHE-ExcellenceRanking finden sich auf den Seiten des CHE unter www.che-excellence-ranking.eu

Die Ergebnisse finden sich bei ZEIT online unter http://www.excellence-ranking.org

Am 5. Dezember 2007 erscheint das Studierendenmagazin ZEIT Campus mit aufbereiteten Daten und zusätzlichen Länderinformationen.

Bei Fragen zum CHE-ExcellenceRanking erreichen Sie die Experten im CHE unter:
excellence@che-ranking.de
Telefon: 05241 21179-71

Britta Hoffmann-Kobert | idw
Weitere Informationen:
http://www.che-excellence-ranking.eu
http://www.excellence-ranking.org

Weitere Berichte zu: CHE-ExcellenceRanking Naturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik