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Starke Partner in der Plasma-Forschung

19.11.2007
Universität schließt Kooperation mit Provinz Gangwon

Die Universität Karlsruhe und die Provinz Gangwon in Südkorea beschließen eine enge Kooperation. Sie ist auf fünf Jahre angelegt und hat ein Finanzvolumen in Höhe von insgesamt circa 700.000 Euro. Im Zentrum steht die Zusammenarbeit des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) mit dem International Plasma Research Center (IPRC), einem staatlich geförderten Forschungsinstitut, das den Aufbau eines internationalen Forschungsnetzwerks in der Plasmaphysik anstrebt. Die Partner besiegeln ihre Forschungskooperation

bei einer feierlichen Zeremonie
mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding
am Donnerstag, 22. November, 13 Uhr,
im Sitzungssaal 2 des Rektorats
(Kaiserstraße 12, Geb. 10.11, 2. OG, Zi. 111.2).
Zu diesem Anlass kommt eine hochrangige koreanische Delegation nach Karlsruhe. Jin-sun Kim, der Ministerpräsident der Provinz Gangwon, und Dr. Seung-ho Han, der Direktor des IPRC, führen die 14-köpfige Gruppe an. Sie stehen im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung den Medien ebenso für Fragen zur Verfügung wie Dr. Dietmar Ertmann, Kanzler der Universität, Professorin Dr. Jivka Ovtcharova, Leiterin des IMI, und Margret Mergen, Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe.

Die Zusammenarbeit von IMI und IPRC beginnt mit einem Pilotprojekt, das sie mit weiteren deutschen Partnern realisieren: der Hochschule Darmstadt sowie den Karlsruher Firmen AR&T (Applied Robot & Technologies) und tech-solute. Ziel ist es, einen Roboter für Verarbeitungsprozesse in der Halbleiterindustrie zu entwickeln, die auf Plasma basieren. Das IMI koordiniert das Projekt und bringt seine Kompetenzen im Management des Produktlebenszyklus und im virtuellen Ingenieurwesen ein. Die Pilotphase dauert zwölf Monate, in den folgenden Jahren sind weitere Projekte geplant. Mit der Kooperation wollen die Partner den Austausch von Wissenschaftlern wie auch von Wissen fördern. Langfristig streben sie ein Koreanisch-deutsches Forschungszentrum an.

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.presse.uni-karlsruhe.de/8323.php

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