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Schavan begrüßt Bündelung der Spitzenforschung in Berlin

22.10.2007
Zur heutigen Bekanntgabe des Berliner Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. E. Jürgen Zöllner zur Bündelung der Berliner Spitzenforschung erklärt Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan:

"Die Bündelung der Spitzenforschung von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist wichtig und richtig. Ich erwarte mir dadurch nicht nur eine Stärkung unserer Forschungslandschaft zu einer führenden Position der deutschen Wissenschaft in vielen Forschungsgebieten, sondern auch eine wachsende Sichtbarkeit der deutschen Forschung weltweit.

Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur grundlegenden Modernisierung des deutschen Wissenschaftssystems geleistet. Hemmende Grenzen im Wissenschaftssystem aufzuheben, ist ein Kernziel bei der Positionierung unserer Standorte im internationalen Wettbewerb. Wir erwarten von der anstehenden Konkretisierung der unterschiedlichen Konzepte in Deutschland, dass sie nicht nur einen Schub für Spitzenleistungen sondern auch eine Stärkung der Autonomie der beteiligten Institutionen bei der Entwicklung ihrer Profile erzeugen.

Ich begrüße insbesondere, dass das starke Forschungsland Berlin sich in das Spektrum der Modelle einreiht, die neue Wege der institutionalisierten Kooperation in der Wissenschaft gehen. Mit Karlsruhe, Aachen/Jülich, Göttingen und nun auch Berlin kommen wir in der internationalen Sichtbarkeit ein gutes Stück nach vorn".

Zusatz-Information:

In Karlsruhe gründen Forschungszentrum und Universität derzeit die gemeinsame Dachorganisation KIT. In Aachen/Jülich entsteht in Kooperation der RTWH Aachen mit dem Forschungszentrum Jülich eine große Forschungsallianz. In Göttingen wird im Rahmen der Exzellenzinitiative ein beispielgebender Beitrag zur Überwindung der Versäulung der deutschen Wissenschaftsstrukturen geleistet werden.

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