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Stammzellforscher in Aachen, Duisburg-Essen und Münster erhalten 3,75 Mio. Euro für Nachwuchsgruppen

16.10.2007
Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW fördert junge Spitzenforscher

Drei junge Stammzellforscher werden ab Januar an den Universitäten Aachen und Duisburg-Essen sowie am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster eine eigene Nachwuchsgruppe aufbauen. Acht NRW-Standorte mit Stammzellforschung hatten sich mit je einem Kandidaten an der Ausschreibung des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung beteiligt.

Den drei Siegern stehen jeweils 1,25 Millionen Euro über fünf Jahre zur Verfügung. 70 Prozent des Geldes kommt vom Innovationsministerium, den Rest stellt die jeweilige Einrichtung, an der die Nachwuchsgruppe aufgebaut wird. "Für junge Spitzenforscher soll Nordrhein-Westfalen zu einer ersten Adresse werden. Nachwuchsförderung ist für uns Zukunftssicherung", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart bei der Vorstellung der Stammzellforscher.

Die drei promovierten Nachwuchswissenschaftler sind:

- Joachim Goethert (36 Jahre)

Forschungsschwerpunkt: Effekt der Sauerstoffversorgung auf die Funktion der blutbildenden Stammzellen

zukünftige Hochschule: Universität Duisburg-Essen

Nach Aufenthalten in Yale, USA, und Perth, Australien, arbeitet er seit 2004 in der Klinik für Hämatologie am Uniklinikum Essen.

- Takashi Hiiragi (40 Jahre)

Forschungsschwerpunkt: molekulare Grundlagen der Pluripotenz¬entstehung
zukünftige Forschungseinrichtung: Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster

Takashi Hiiragi stammt aus Japan und hat von 2000 bis 2006 am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg gearbeitet. Seit 2007 forscht er am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster bei Professor Hans Schöler.

- Wolfgang Wagner (33 Jahre)

Forschungsschwerpunkt: molekulare Charakterisierung und Vergleich von blutbildenden Stammzellen

zukünftige Hochschule: RWTH Aachen

Nach seiner Promotion an der Universität Bonn 2002 hat Wolfgang Wagner zunächst bei dem international renommierten Stammzellforscher Professor Anthony Ho in Heidelberg gearbeitet.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.stammzellen.nrw.de

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