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Ein neuer komplexer Studiengang für eine komplexe Welt - Das Masterprogramm Cultural Engineering

28.08.2007
Die Welt ist komplex. Probleme zu lösen und Aufgaben angemessen zu bearbeiten bedeutet immer öfter, vielfältiges Expertenwissen zu Rate zu ziehen. Wer verfügbares Wissen nur in Schubladen sortiert sieht, kommt hier schwer voran.

Der Masterstudiengang Cultural Engineering, der an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zum Wintersemester 2007/2008 startet, befähigt dazu, für das Verstehen und Umgehen mit der komplexen Welt immer mehrere Schubladen aufzuziehen und die darin abgelegten Wissensbestände systemisch und zeitgleich zu nutzen. Bis zum 15. September 2007 können sich Interessenten für die noch freien Studienplätze bewerben. Aufgenommen werden 30 Studierende.

Die Studienverantwortlichen nennen die überfachliche und gleichzeitige Nutzung des Wissens aus den Schubladen Perspektivenvielfalt sowie Strategie- und Methodenmix. Deswegen haben sie ein Team von Lehrenden aus unterschiedlichen Disziplinen etabliert, die gemeinsam mit den Studierenden innerhalb verschiedener gesellschaftlicher Systemen komplexe Aufgaben bearbeiten. Und so schieben sich die disziplinären Betrachtungsweisen der Kulturwissenschaftwissenschaft, des Lern- und Wissensmanagements der Logistik, aber auch der Wirtschaftsinformatik und der Ökonomie allmählich ineinander und schließen in der Projektarbeit Komplexität auf.

Nicht in engen Fachbegriffen und Modellen von Spezialisten zu denken, sondern in Kategorien mit Beiträgen der genannten Disziplinen zu Kultur, Wissen, Prozessen und Innovationen sowie zu Methode und Methodologie - das ist der Studiengang Cultural Engineering. Er schafft die Basis für die Analyse und das (Re)Design von Systemen in verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsfeldern.

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»Cultural »Disziplin »Engineering

Cultural Engineering gibt Raum, um Projekte und Vorhaben gemeinsam mit außeruniversitären Partnern zu entwickeln und umzusetzen. Damit man dabei lernt, wer man selber ist und sein möchte, gibt es das so genannte "Training", in dem man mit sich und mit der eigenen Kompetenzentwicklung und Selbstpräsentation "im Gespräch" ist. Das ist eine Gelegenheit, Engagement, Interesse, Verantwortungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Eigenständigkeit bei sich selbst und in der Gruppe im Blick zu haben und auch daran zu arbeiten.

Alle gesellschaftlichen Handlungsfelder werden durch systemische Gefüge geprägt. Daraus ergibt sich die Breite der Bereiche, in denen die Absolventen des Studiengangs Einsatz finden können: Sie übernehmen verantwortungsvolle Rollen in Systemen aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Kultur, Stadt oder Region. Das neue Masterprogramm setzt also auf Breite und leistet sich doch auch Tiefe: im gründlichen - eben kategorialen - Denken, im wirklichen Sich-Einlassen auf reale Probleme und Aufgaben, in der Intensität einer überschaubar kleinen Lerngruppe.

Der Master Cultural Engineering ist für viele eine produktive Weiterqualifizierungsmöglichkeit. Er richtet sich an Absolventen von Diplom-, Magister- und Bachelorstudiengängen mit kultur- und sozialwissenschaftlichen Abschlüssen genauso wie solche mit informatischem, technischem oder ökonomischem Profil. Er lädt ein, transdisziplinär zu arbeiten, mit dem Denken nicht an Fächergrenzen aufzuhören und Interesse daran zu haben, sich zu erproben und zu sehen, was man schafft, wenn man Wissen praktisch werden lässt.

Für weitere Informationen:
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Erziehungswissenschaft
Studiengangssekretariat:
Christiane Schernick, Telefon: 0391 67-16940, Fax 0391 67-16840, E-Mail: kwl@ovgu.de
Studiengangsleitung:
Prof. Dr. Renate Girmes, Telefon: 0391 67-16941, Fax: 0391 67-16840, E-Mail: renate.girmes@ovgu.de

| idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-magdeburg.de/
http://www.uni-magdeburg.de/cultural-engineering/

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