Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eine digitale Fundgrube, die es in sich hat

13.08.2007
Chemnitzer Unibibliothek ist Vorreiter bei den elektronischen Medien

Die Universitätsbibliothek (UB) der TU Chemnitz ist die Hochschulbibliothek in Sachsen, die den größten Teil ihres 2,313 Millionen Euro umfassenden Etats für elektronische Medien ausgibt. Im Jahr 2006 wurden 880.000 Euro für den Ankauf neuer Medien investiert.

Angeschafft wurden davon Elektronische Bücher, Elektronische Zeitschriften und Datenbanken.

"Besonderen Wert legte die UB auf den Kauf elektronischer Lehrbücher. So wurden beispielsweise die Springer-Lehrbücher, die seit 2005 zu den Gebieten Wirtschaftswissenschaften, Technik und Informatik erschienen sind, erworben", berichtet die Leiterin der UB, Angela Malz. 645 Lehrbücher stehen bereits zur Verfügung. Ein Klick auf den Eintrag im so genannten "Open Public Access Catalogue" (OPAC) genügt, und der Volltext des Buches mit allen Abbildungen und Tabellen öffnet sich. "Die leidige Erfahrung, dass gerade das Lehrbuch, das der Professor in seiner Vorlesung angepriesen hat, in der Bibliothek entliehen ist und erst nach langer Vormerkzeit zu bekommen ist, entfällt damit", berichtet Malz. Kein Wunder also, dass dieser Service insbesondere von den Studierenden der Chemnitzer Uni ausgesprochen gut genutzt wird.

Die Nutzer der Universitätsbibliothek können darüber hinaus in mehr als 40.000 Elektronischen Zeitschriften "blättern", darunter z.B. die aus der "Elsevier Freedom Collection Online". Aus diesem weltweit führendem Verlag stehen 1.800 Fachzeitschriften im Volltext ab 1995 zur Verfügung. Außerdem sind Internet-Recherchen in mehr als 200 Datenbanken ( http://charli.bibliothek.tu-chemnitz.de ) möglich. "Unsere Bibliothek ist immer noch die einzige Universitätsbibliothek Sachsens, die alle Datenbanken unter einem einheitlichen Zugangsportal campusweit zur Verfügung stellt", versichert Malz. Darunter sind so international renommierte Datenbanken wie "Web of Science" - eine Zitationsdatenbank mit etwa 8.700 ausgewerteten Titeln - sowie die "Academic Search Premier" - eine Datenbank mit Volltexten von etwa 5.400 Zeitschriften und Auszüge von etwa 8.200 Zeitschriften. In fast allen Datenbanken wurde ein kleiner Button eingefügt mit dem Text "Dokument verfügbar". "Steht die Quelle für die Nutzer der UB in elektronischer Form zur Verfügung, führt der Klick auf diesen Button zum Volltext. So wird ein aufwändiges Suchen an mehreren Stellen vermieden und der Gang zum Bücherregal mit anschließendem Kopieren ist eher die Seltenheit", berichtet die Bibliotheksleiterin.

Die elektronischen Medien stehen allen Nutzern der Chemnitzer Unibibliothek kostenfrei zur Verfügung - egal ob Angehörige der TU oder nicht. "Die Studierenden der TU Chemnitz, die das Zertifikat Internetnutzung abgelegt haben und die Mitarbeiter, genießen das Privileg, über das so genannte Virtual Private Network weltweit auf die Angebote zugreifen zu können", sagt Malz.

Weitere Informationen erteilt Angela Malz, Telefon (03 71) 5 31 - 13 100, E-Mail angela.malz@bibliothek.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach | TU Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/

Weitere Berichte zu: Lehrbuch Universitätsbibliothek

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie