Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Programmier-WM in Honolulu: Oldenburger zweitbestes Team aus Westeuropa

26.03.2002


Bei der studentischen Programmier-Weltmeisterschaft auf Hawaii erreichte das Team der Universität Oldenburg einen hervorragenden 18. Platz und war damit zugleich das zweitbeste Team aus Westeuropa.



Bei der Endausscheidung zur studentischen Programmier-Weltmeisterschaft, die vom 20. bis 24. März in Honolulu, Hawaii, ausgetragen wurde, erreichte das Team Olden-Bug der Universität Oldenburg mit Daniel Jasper, Christian Ohler und Jens Zumbrägel einen hervorragenden 18. Platz und war damit das zweitbeste Team Westeuropas. Weltmeister wurde das Team Shanghai Jiao Tong University, China, vor dem Massachusetts Institute of Technology, USA.

... mehr zu:
»Westeuropa

Die dreiköpfigen Teams hatten innerhalb von fünf Stunden neun Programmieraufgaben zu lösen. Es ging um knifflige Fragen wie "Das Knacken von Geheimcodes", "Die kostengünstigste Internet-Verbindung für eine neu entdeckte Inselgruppe" und "Die Geschwindigkeitsoptimierung zur Energiereduzierung bei gleichzeitigem Erreichen vorgegebener Fährverbindungen in Norwegen". Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath, Informatiker der Universität Oldenburg und OFFIS-Chef, der zusammen mit dem Informatiker Dieter Boles das Team bei der Programmier-Olympiade betreute, war beeindruckt: "Als ich die Aufgaben las, wusste ich nicht, wie sie in durchschnittlich etwa einer halben Stunde gelöst werden können." In der nach Veranstalterangaben härtesten Endrunde einer Programmier-WM scheiterten 16 der 64 Teams, sie lösten nicht eine Aufgabe. Das Oldenburger Team schaffte immerhin vier und auch die Erstplatzierten konnten lediglich sechs erfolgreich bearbeiten.

"Die Universität Oldenburg", freute sich Appelrath, "kann mächtig stolz sein auf diese Mannschaft. Für den Fachbereich Informatik bedeutet dieser Erfolg auch eine Anerkennung der guten Ausbildung speziell in der praxisnahen Softwareentwicklung." In Honolulu trafen "die Besten der Besten" aufeinander, wie der Chef-Organisator (Executive director) Bill Poucher (Baylor University) sagte. Für die 26. "ACM International Collegiate Programming Contest World Finals" hatten sich 64 Teams aus Nordamerika (25) , Asien und Europa (je 15) , aus Lateinamerika (5), aus Afrika und Süd-Pazifik (je 2) in regionalen Ausscheidungen aus über 3.000 Teams für die WM-Endrunde qualifiziert.


Veranstaltet wird die alljährlich ausgetragene Weltmeisterschaft vom internationalen Informatik-Fachverband Association for Computing Machinery (ACM), Sponsor ist IBM. Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft wurde durch die EWE, den Fachbereich Informatik und das Informatik-Institut OFFIS finanziell unterstützt.
Informationen im Internet unter:

Kontakt: Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath, Tel.: 0441/9722-201, E-Mail: appelrath@informatik.uni-oldenburg.de



Gerhard Harms | idw
Weitere Informationen:
http://icpc.baylor.edu/icpc/finals/default.htm

Weitere Berichte zu: Westeuropa

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise