Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fleischsektor EU-weit auf Forschungskurs

18.07.2007
ttz Bremerhaven bringt Projekt zur internationalen Kooperation auf dem Fleischmarkt erfolgreich zum Abschluss

Das 18-monatige EU-Projekt TECARE wurde im vergangenen Monat gemeinsam mit dem ttz Bremerhaven in Brüssel erfolgreich zum Abschluss gebracht. Im Rahmen des Projektes stand die Schaffung einer Plattform für Informations- und Meinungsaustausch für den EU-weiten Fleischsektor im Mittelpunkt.

Bremerhaven, Juli 2007. Die Projektpartner konnten Schwierigkeiten gemeinsam erörtern und diskutierten über den zukünftigen Forschungsbedarf in verschiedenen Europäischen Ländern. Neue Forschungsprojekte sind nun in Planung, um den erörterten Problemstellungen in Forschung und Praxis zu begegnen. Insgesamt acht Themen wurden von den Partnern aus den Ländern Rumänien, Spanien, Belgien, Italien, Polen und Deutschland für zukünftige Forschungsaktivitäten eingekreist. Neben Themen wie der Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit mittels Radio Frequency Identification (RFID) und DNA Fingerprinting Technologien (genetischer Fingerabdruck) steht die Reststoffverwertung bei der Fleischproduktion auf dem Programm.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Einhaltung verschiedener neuer EU-Richtlinien für den Fleischsektor. "Zum Beispiel in den Balkanländern oder Polen besteht enormer Schulungsbedarf hinsichtlich der Einhaltung von EU-Produktionsstandards und weiteren Verordnungen", erläutert Jessica Wildner, Projektleiterin am ttz Bremerhaven.

... mehr zu:
»EU-Projekt »Fleischsektor »KMU

Derzeit sind die Projektpartner auf der Suche nach weiteren Verbänden, Forschungspartnern und KMU (kleine und mittelständische Unternehmen), um die Konsortien geplanter EU-Projekte für die Fleischbranche vervollständigen zu können. "Gerade im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm gibt es zahlreiche Möglichkeiten für KMU sich europaweit an neuen Forschungsvorhaben zu beteiligen und eigene Innovationsvorhaben zu verwirklichen", so Werner Mlodzianowski, Geschäftsführer des ttz Bremerhaven.

Am 14. Juni diesen Jahres wurden die Erfahrungen und Ergebnisse des Projektes in Brüssel präsentiert. Von der Europäischen Kommission wurde in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Teilnahme von KMU an EU-Forschungsprojekten hervorgehoben. Auch im 7. Forschungsrahmenprogramm steht für den Lebensmittelbereich ein erhebliches Budget zur Verfügung.

Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Team ausgewiesener Experten in den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Bioverfahrenstechnik, Analytik sowie Wasser-, Energie- und Landschaftsmanagement.

Pressekontakt am ttz Bremerhaven:
Anke Janssen,
ttz Bremerhaven, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel.: 0471 / 4832-121/-124
FAX: 0471 / 4832-129
E-Mail: ajanssen@ttz-bremehaven.de

Anke Janssen | idw
Weitere Informationen:
http://www.ttz-bremerhaven.de
http://www.tecare.net

Weitere Berichte zu: EU-Projekt Fleischsektor KMU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise