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Von Medizintechnik über Automobilbau bis Katastrophenschutz

16.07.2007
Wie werden künstliche Hüftgelenke mit Hilfe von Digitalkameras eingesetzt? Wie vermeidet man Hochwasserschäden? Wie lassen sich Verletzungen bei einem Aufprall zwischen Mensch und Fahrzeug verringern? Wo finde ich am schnellsten welches Denkmal in der Stadt?

Dies sind nur einige Fragen, mit deren Erforschung sich seit zehn Jahren das Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik (IAPG) an der FH erfolgreich beschäftigt. Mehr noch: Im Jahr 2006 konnte die jährliche Summe an eingeworbenen Drittmitteln auf über 850.000 Euro aufgestockt, und im Jahr 2007 von einer Million Euro erreicht werden. Damit wuchs der Personalstamm auf 26 Institutsmitglieder, ohne wissenschaftliche Hilfskräfte.

Hierdurch nimmt das IAPG innerhalb der Hochschule eine besondere Stellung ein, da fast zwei Drittel der Mitglieder heute aus drittmittelfinanzierten Projekten eingestellt sind und dem Institut damit eine Größe und Struktur erreichen lassen, die sowohl eine fachliche wie auch eine soziale Grundlage für Engagement und neue Ideen bildet. "Ein gutes und kreatives Arbeitsklima ist dabei ein Teil des Erfolges", sagt der Direktor Prof. Dr. Thomas Luhmann.

So konnte das IAPG im Jahr 2006 nicht nur sein zehnjähriges Bestehen feiern, das Jahr stellt auch einen vorläufigen Höhepunkt in der personellen und finanziellen Entwicklung dar.

Erstmalig hat jetzt das IAPG einen Jahresbericht vorgelegt, der Auskunft gibt über die zahlreichen Forschungsprojekte in Photogrammetrie und Geoinformatik und der belegt, wie groß die interdisziplinäre Ausrichtung nicht nur des IAPGs, sondern der gesamten Fachrichtung Geoinformation ist.

Zusätzlich gibt er aber auch einen Überblick über Veranstaltungen, die das IAPG organisiert hat, Vorträge und Publikationen seiner Mitglieder, Exkursionen und die aktuellen Studiengänge, in denen das IAPG Lehrleistungen erbringt.

Anke Westwood | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-oow.de/institute/iapg/

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